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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MALRUN - The Empty Frame
Band MALRUN
Albumtitel The Empty Frame
Label/Vertrieb Target / Mighty Music
Homepage malrun.dk
Verffentlichung 05.03.2012
Laufzeit 51:48 Minuten
Autor Torsten Butz
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Aus der Heimat der Pretty Maids, von King Diamond und Volbeat, eben dem kleinen Dnemark machen sich die Melodic-Metaller Malrun auf den Weg, um mit ihrer Musik die Massen zu begeistern. Die Chancen stehen gar nicht schlecht, denn die Songs wissen durchaus zu gefallen. Die eben genannte Schublade muss aber noch ein wenig mit Nu-Metal und Alternative-Rock gefllt werden, denn diese Anstze sind unberhrbar, stehen den Dnen auch gut zu Gesicht. Sogar in den Bereich des Death-Metals dringt man kurz ein, man hre "Yoke Of Stone", dem letzten Song der Scheibe, wir rollen das Feld heute mal von hinten auf. Dieser Song ist nicht mageblich fr das ganze Eisen, deutet jedoch auf die Bandbreite des Albums und den musikalischen Horizont des Quintetts. Hrt man dagegen "Pariah" dann mag man kaum glauben, dass man von der selben Band spricht, konkurriert man hier gar mit den Groen des Mainstreams und irgendwie blitzt der Name Staind im Verlauf der Platte immer wieder an meiner Hirnrinde auf. Und so ist auch die obligatorische Ballade "Sink Forever Down" nicht fern. Jedoch mchte ich Malrun nicht vorwerfen, sie wrden dem Kommerz hinterher hecheln. Andererseits ist das Zusammenwerfen der vielen Einflsse bisweilen ein wenig anstrengend, auch wenn die Platte erstklassig produziert ist und sich die Instrumente im Gehrgang perfekt ergnzen. Was den Hrgenuss ein wenig trbt ist letztlich, dass die Stcke zwar durchweg gut sind, sich aber fr mich kein wirkliches Highlight zeigt und vor allem, dass sich trotz der zahlreichen Einflsse eine gewisse Eintnigkeit einschleicht.
   
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