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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ASTRAL DOORS - Of The Son And The Father (Re-Release)
Band ASTRAL DOORS
Albumtitel Of The Son And The Father (Re-Release)
Label/Vertrieb Metalville / Rough Trade
Homepage www.astraldoors.com/
Verffentlichung 2012
Laufzeit 42:39 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Die Skandinavier Astral Doors legen mit ihrem Label zusammen alle alten Scheiben neu auf. Diese sind alle geil!
Auch das Debt von 2003 mit dem Death Metal Cover! Kollege John Schmitz schrieb damals die treffende Kritik:

Endlich mal wieder 'ne neue Scheibe, die ich richtig geil finde. Dass, obwohl ASTRAL DOORS eigentlich als Coverband durchgehen knnten. Warum? Weil sie tierisch nach RAINBOW und BLACK SABBATH zu Dio/Martin-Zeiten und DIO himself klingen. Ja, ganz recht! Man merkt jeder Note an, welche Einflsse die Schweden haben und welche Musik sie lieben. Los geht's mit dem Uptempo Kracher "Cloudbreaker", bei dem sich Snger Nils Patrik Johansson voll ins Zeug legt und den er mit seiner vollen, voluminsen Stimme nach vorne treibt. Danach folgt mit "Of The Son And The father" ein Stampfer vor dem Herrn, wobei man sich die Freiheit genommen hat, so manchen Melodiebogen von SABBATHs "Headless Cross" zu entleihen. "The Trojan Horse" wird durch eine fette Hammond eingeleitet und pumpt sich dann im halftime Feeling ins Nirvana. Geil!!! Die ultimative Rockhymne kommt am Schluss in Form von "Man On The Rock" (geile Mixtur aus "Man on the Silver Mountain" und "Long live Rock'n'Roll") auf den Metalfan zu. Mann, wat 'ne geile Nummer. "Of The Son And The Father" hat einfach zu viele erwhnenswerte Songs in Petto, um auf alle einzugehen. Die Platte knallt vom ersten bis zum letzten Ton. Doch der moderne Metalmaniac sei gewarnt: das hier ist retro as fuck! Kein alberner Tralala-Metal, kein kraftloser skandinavischer True-Metal, keine Growls, keine Pandabrenclowns und keine Frickelorgie.
Nach soviel Euphorie muss ich mich ernchtern. Die Platte hat auch kleine Schattenseiten, denn was die Jungs von ASTRAL DOORS da bieten ist halt schon arg bekannt. Aber was soll's. Besser 'ne gut gemachte Old-School-Nummer, als neuer Schrott der saugt! Des Weiteren muss ich etwas an Frontrhre Patrik bemngeln. Der Mann singt zwar richtig fett und voller Feeling, aber irgendwie klingt er zuweilen, als htte er ein logopdisches Problem. Also entweder hat er eine anatomische Anomalie im Mund-Rachenbereich oder er hat stndig was zu essen in der Backe, so fr spter halt. Kann man gar nicht beschreiben. Na ja, das tut der Klasse der Platte jedenfalls keinen Abbruch. Hammerscheibe! Wenn die Platte vor 20 Jahren erschienen wre, htte ich auf jeden Fall volle Punktzahl verteilt.

Bonustracks gibt es zwar keine, dafr ist das Teil aber im Digipack.
   
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