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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

LAY DOWN ROTTEN - Mask Of Malice
Band LAY DOWN ROTTEN
Albumtitel Mask Of Malice
Label/Vertrieb Metal Blade / Sony Music
Homepage www.laydownrotten.com
Alternative URL www.myspace.com/mylaydownrotten
Verffentlichung 24.02.2012
Laufzeit 42:03 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Lay Down Rotten sind mir, als Fan extremer Mucke natrlich ein Begriff, doch bin ich quasi berhaupt nicht mit ihrem Material vertraut. Das mag in folgendem Fall sogar ein Vorteil sein, kann und werde ich natrlich keinen Bezug auf die Vorgngeralben zu "Mask Of Malice" nehmen.
Diese entstanden allesamt mit Grndungsmitglied Daniel Jakobi an Bord. Jener verlie die Band 2011 nach ihrem "Gospel Of The Wretched"-Album (2009) zugunsten seiner zweiten Spielwiese Milking The Goatmachine.
Was hat Album Nummer 1 nach dem "Mett-God" aber nun zu bieten? Dass wir es bei "Mask Of Malice" mit Death Metal zu tun haben drfte beileibe keinen mehr verwundern, doch geizt das Genre auch nicht mit Unterspielarten. Lay Down Rotten sind im Kern eher dem klassischen Death zuzuordnen und somit weit davon entfernt, den gemeinen Deathcore-Buben zu gefallen. Keine "Brees", keine Beatdowns und auch sonst kaum moderne Einflsse. Wer jetzt automatisch an angestaubten, altbackenen Sound denkt, irrt jedoch ebenfalls. Nennen wir die Musik lieber zeitlos.
Man orientiert sich eher an anderen europischen Abrisskommandos, Bolt Thrower und alte Hypocrisy seien nur als Beispiele genannt, denn an den amerikanischen Urvtern.
Neben Geknppel vernimmt man in den gut 40 Minuten demzufolge auch massig Groove und melodische Anstze. Was mir persnlich fehlt sind zwingendere Arrangements. Zwar rauscht die Scheibe nicht komplett ereignislos an mir vorbei, doch in Verbindung mit dem leicht dumpfen-trockenen Sound und dem vollstndigen Fehlen groer Hits bleibt ein fader Beigeschmack. Gitarren sollen mir ins Fleisch schneiden, ein Schlagzeug mge mir bitte ins Gesicht schlagen und ein Snger klingt gleich viel aggressiver, wenn er ein Stck variabler agiert.
Gerade letzteres ist natrlich Geschmackssache und auch der Rest soll Death-Heads keinesfalls davon abhalten, "Mask Of Malice" eine Chance zu geben, mir jedoch fehlt der letzte Kick, der das Album zu einem Muss macht.
   
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