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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

AIRS - A Rock Opera
Band AIRS
Albumtitel A Rock Opera
Label/Vertrieb Fencesound Music
Homepage www.steve-brockmann.de
Verffentlichung 29.02.2012
Laufzeit 74:10 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Eine "Rockoper" im Metal und Hardrock Bereich ist immer folgendermaen aufgebaut: Eine epische Geschichte, quasi ein Konzept bestimmen das Album und mehrere Snger, Musiker sind als Gste am Werk. Das ist auch bei Airs so. Das dezente, fast sakrale Artwork und das pralle Booklet stimmen mich schon mal positiv, die Produktion ist auch in Ordnung. Musikalisch gibt es ruhigen Hard Rock der in einer langen Spielzeit oft etwas vor sich hinpltschert. Die Entstehung des Albums ist kurioser als das solide Ergebnis: Songwriter und Multiinstrumentalist Steve Brockmann (Gitarre, Bass, Keys) lernte den Schriftsteller George Andrake in einem Internet Forum "kennen". Die Spock's Beard Fans arbeiteten irgendwann zusammen und so schrieb George Texte fr Steve und spter wurde das Album Airs Projekt aus der Taufe gehoben. Es geht um den Amerikaner Owen Doane der auf seine Heimatinsel Manisses Island zurckkehrt. Er wurde nach sechs Jahren Aufenthalt in einem psychiatrischen Gefngnis entlassen, dort war er da er betrunken und mit Medikamenten einen Unfall baute bei dem ein kleines Mdchen querschnittsgelhmt blieb. Sie ist in einem Heim auf der Insel untergebracht und Owens Vater liegt im Sterben. Soviel zu der Geschichte die sich ja recht interessant liest. Mit sieben Snger/innen ist man recht gut ausgestattet, leider sind einige der mnnlichen Vokalisten sich zu hnlich bzw. meiner Meinung nach nur durchschnittlich. Da fehlt eindeutig Wiederkennungswert, bekanntere Gestalten sind bis auf Paul Adrian Villareal (Sun Caged) und Tilman Eckelt (Grailknights) fr mein Wissen nicht dabei. Die weibliche Stimme Floor Kraayvanger sorgt dabei etwas fr Farbtupfer. Interessanterweise konnte man auch zwei Spock's Beard Musiker als Gste gewinnen. Davie Meros spielt auf zwei Songs Bass und Alan Morse einmal Gitarre. Wer auf ruhigen Hard Rock mit Konzeptcharakter steht und auch beinhartes Beard Anhnger ist, darf diese gut gemachte Scheibe sicherlich abgreifen.
   
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