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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BLAZE - Blaze
Band BLAZE
Albumtitel Blaze
Label/Vertrieb High Roller Records / Soulfood
Homepage www.myspace.com/blazeosaka
Verffentlichung 30.03.2012
Laufzeit 47:17 Minuten
Autor Jens Gellner
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Obwohl Japan bereits eine Reihe musikalisch hochkartiger Acts (ich denke da an LOUDNESS oder EARTHSHAKER) hervorgebrachte, fristen die Bands aus dem Land der aufgehenden Sonne hierzulande rein vom Bekanntheitsgrad her eher ein Nischendasein, und fr mehr als einen Exotenbonus reicht es selten. Was meist an dem gar zu slichen Gesang liegt, der (speziell im Falle LOUDNESS) meist in einem seltsamen japanisch/englisch Kauderwelsch dargeboten wird. BLAZE aus Osaka umgehen dieses Manko auf ihrem Debutalbum (das in Japan brigens schon vor einigen Jahren verffentlicht wurde) uerst elegant, indem sie ausschlielich englisch singen, ihren Sound insgesamt sehr europisch auslegen und sich musikalisch stark an Vorbildern wie THIN LIZZY oder UFO zu Michael Schenker Zeiten orientieren. Der Gesang (haltet euch fest!) erinnert mich dagegen sehr stark an HEAVY LOAD, vor allem die mehrstimmigen Harmonien in Songs wie "Place In The Sun", "Fool's Mate" oder "Heart Of Gold" sind eigentlich eins zu eins von dem legendren Schwedenvierer bernommen. Aber was soll's, das Album macht trotzdem (oder gerade deshalb?) Spa, und mit "On The Run", "Walkin' On The Cloud", "Answer" oder "The Night Speaks" haben BLAZE einige hochkartige Songs am Start, die man zugegebenermaen so hnlich schon das eine oder andere Mal gehrt hat. Innovation sucht man hier also vergebens, aber die Platte rockt, die Gitarrensoli sind ein Genu und der warme, erdige Sound tut sein briges, um den Zuhrer 30 - 35 Jahre zurck in die Vergangenheit zu schicken.
   
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