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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ORDO OBSIDIUM - Orbis Tertius
Band ORDO OBSIDIUM
Albumtitel Orbis Tertius
Label/Vertrieb Eisenwald/SOD
Homepage www.eisenton.de
Verffentlichung 16.03.2012
Laufzeit 47:25 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Gescheit mysteris geben sich ORDO OBSIDIUM mit ihrer derbe herben Mischung aus Doom- und Blackmetal. Jeder hiesigen Vorstellung von Kalifornien, wo es bekanntermaen nie regnet, widersprechend liefern die Herren Incitatus (g,v), Balan (g, k, v), SM (d) sowie ein namentlich nicht genannter Bassist ein gewhnungsbedrftiges Debt ab. Irgendwo zwischen EMPEROR und KATATONIA sehen ORDO OBSIDIUM sich selbst und irgendwie haben sie damit nicht ganz unrecht. Auch wenn der Akzent bei dieser Platte irgendwo zwischen langsamem und schwarzem Metal liegt, gibt's mit "Into the Gates of Madness" und "Emptiness Under the Moon" auch zwei richtig rabenschwarze Nummern, die trotz des etwas hinkenden Anfangs des erstgenannten Songs jeden Blackmetaller lterer Schule begeistern drften. Hier wird das punkige, leicht planlose Musikschaffen frher Blackmetalbands lebendig, wobei ich mir bei aller gebotenen musikalischen Hrte und atmosphrischen Klte dieser Scheibe ein vorsichtiges Grinsen nicht verkneifen kann. Letztlich sehe ich "Orbis Tertius" als einen nicht richtig guten Versuch, zwei recht unterschiedliche metallische Subrichtungen zu verschmelzen: Black ist (grob verkrzt) schnell, Doom ist langsam (auch grob verkrzt, ich wei) und wenn man sich tempomig kurzerhand in der Mitte trifft bedient man nicht beide Genres sondern keines. Daher ist dieses Erstwerk ein angenehmes, herrlich ungestmes Hrvergngen; allerdings wurde das erklrte Ziel meines Erachtens klar verfehlt. Na, vielleicht klappt's ja beim nchsten Mal. Ach ja, absolut genial und vllig begeisternd finde ich das hllischdsterapokalyptische Artwork. Als Cover fr eine Vinylplatte muss das Ding der Oberkiller sein!
   
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