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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THE PERMS - Sofia Nights
Band THE PERMS
Albumtitel Sofia Nights
Label/Vertrieb Cargo Records/ Revolver Distribution Services
Homepage thepermsmusic.com
Alternative URL www.myspace.com/theperms
Verffentlichung 10.02.2012
Laufzeit 27:55 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Der Alternative Rock steckt in meinen Augen schon seit Jahren in einer Krise. Bands, die nichts zu sagen haben und einfach nur absolut unberechtigterweise zum groen Ding erklrt werden, gibt es wie Sand am Meer. Dementsprechend bin ich mit gemischten Gefhlen an die aktuelle Verffentlichung von THE PERMS heran gegangen. Schon nach wenigen Minuten stand fest, dass die Kanadier weder besonders originell sind, noch irgendwas Neues versuchen. Wie schon auf den vorangegangenen vier Alben, bietet das Trio eine Mischung aus poppigem Punk und, vom 60er-Rock 'n Roll beeinflussten, College Rock. Die erste Vergleichsband, die mir durch den Kopf geht, ist ganz klar WEEZER. Die hnlichkeiten sind wirklich offensichtlich. Der Gesang von Chad Smith erinnert mich manchmal sehr an die Skate Punker LAGWAGON. Das ist aber alles nicht schlimm, denn so was ist mir lieber, als irgendwelcher abgehobener Studentenrock, der auf "Teufel komm raus" neu klingen will. Im Vergleich zu den eher seichten Vorgngern, verstehen es die PERMS auf "Sofia Nights", immerhin phasenweise, eine kleine Portion mehr Hrte und vor allem etwas mehr Abwechslung ins Spiel zu bringen. Anspieltipps sind fr mich zum einen "Slipping Away", welches mit einem leichten Grunge-Einschlag direkt ins Ohr geht und sich dort sehr wohl fhlt. Ebenfalls ein wirklich netter Ohrwurm ist mein Favorit, das emotionale "Make It Through". Trotz der Prise Britpop, welche sich immer mal wieder auf die Scheibe mogelt, gefallt mir die simple und unkomplizierte Musik von THE PERMS relativ gut. Natrlich muss man erwhnen, dass die Scheibe mit knapp 28 Minuten leider verdammt kurz geraten ist. Weiter wird die Kapelle mit ihren Stcken sicherlich keinen Originalittspreis gewinnen, aber gerade dies finde ich hier sympathisch. Da zwei, drei Songs auch fr mich eine Spur zu zahm sind, reicht es nicht fr eine hhere Bewertung. Wer sich allerdings mal wieder Mucke anhren mchte, die an die groe Zeit des eingngigen Pop-Punk der 90er-Jahre erinnert, kommt an diesem Album nicht vorbei.
   
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