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Wenn mich der Waschweiberwisch der Plattenfirma mal heiß auf eine Platte macht gibt es meistens nur zwei mögliche Ergebnisse: Entweder es wurde wieder mauerdick aufgetragen, oder, wie im Falle von Vale Of Pnath recht behalten. So einfach ist das. Alles andere als einfach ist hingegen die Musik der Denver-Posse. Im Infoschreiben treffend als Mischung aus u.a. Death, Arsis (Riffs) und Necrophagist (Rhythmik und Härtegrad) beschrieben, rifft, knüppelt und groovt sich die Band durch ein gut 40-minütiges Extrem-Metal-Knallbonbon der Sonderklasse. Das nennt sich "The Prodigal Empire" und schreit nach Aufmerksamkeit. Hier passiert in 9 Songs soviel wie bei einer gewöhnlichen Deathcore Band in der gesamten Discographie. Das dabei keine Ohrwürmer entstehen liegt schon fast auf der Hand und doch hat man mit "Brain Butchers" mindestens einen Song in der Hand, der sich schnell in der Hirnrinde festfrisst. Auch ohne Hits funktioniert das sauber produzierte Gemetzel hervorragend. Am besten Zeit nehmen, im Idealfall Kopfhörer auf und ab ins verschwenderische Reich! |
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