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Dead Label kommen aus Irland und haben in ihrem Land schon einige Erfolge im Bereich des modernen Metals feiern können und den ersten Platz des "Battle Of The Band" gewonnen. Brachialen Metalcore bieten diese Newcomer, die nach Veröffentlichung ihrer EP, nun ihr erstes Langspielwerk an den Mann bringen wollen. Doch beim genaueren Hören dieser CD kommt bei mir persönlich nicht viel Freude und vor allem keine Irland-Sehnsucht auf. Zu sehr klingt diese Veröffentlichung nach den bekannten Outputs von Slipknot oder Machine Head. Shouter Dan O' Hardy beschreit jeden Song in einer gleich bleibenden Lautstärke und auf einer festen und monoton klingenden Tonlage, ohne dabei einen eigenen oder deutlichen Akzent zu setzen. Ja, ich kann dieser Scheibe freiwillig attestieren, besonders aggressiv zu sein, nein wohl doch eher mich besonders aggressiv zu machen. Denn außer manchen gelungenen Riffs, wenigen instrumentalen Besonderheiten und rhythmischen Spielereien gibt es bei diesem Werk nichts, was deutlich hervor zu heben wäre. Nach zwölf überlebten Songs weiß ich noch nicht einmal mehr genau, welches Stück ich empfehlen würde, da einem das ungute Gefühl beschleicht, überhaupt keine elementaren Unterschiede gehört zu haben. An die großen Vorbilder der Hardcore-Szene kann man mit diesem eher schwachen und eindimensionalem Gesang gar nicht anknüpfen. Insofern heißt es üben, üben, üben und vielleicht beim nächsten mal doch etwas mehr eigenen Charakter einbringen. Fans, die diesem Genres mehr abgewinnen können, sollten vielleicht einen kleinen Hörversuch starten, ich aber werde jetzt von dieser Band wieder einen riesigen Abstand nehmen. |
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