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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ILLOGICIST - The Unconsciousness Of Living
Band ILLOGICIST
Albumtitel The Unconsciousness Of Living
Label/Vertrieb Hammerheart Records / Rough Trade
Homepage www.illogicist.com/
Alternative URL www.myspace.com/illogicist
Verffentlichung 13.01.2012
Laufzeit 44:47 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Lamb Of God in weniger gut produziert? Nee, die haben bestimmt ne alte Death Aufnahme gefunden.
Was sich hier zunchst so gar nicht logisch anhrt nennt sich "The Unconsciousness Of Living" und ist bereits das dritte Album der italienischen Band Illogicist. Ich gebe zu, der LoG-Vergleich am Anfang bezieht sich lediglich auf die ersten Sekunden der Platte, die allerdings tatschlich von der Melodiefhrung an die US-Metaller erinnert. Der Rest orientiert sich dann jedoch sehr stark an Chuck Schuldiners Baby, um genauer zu sein, Death' technischerer Phase der letzten Alben. Selbst die Stimme von Snger Luca Minieri erinnert permanent an Schuldiner.
Nun gewinnt man so zwar keinen Preis fr Originalitt, doch gibt es wahrlich schlechtere Vorbilder und man hat wenig Konkurrenz zumal die Soundpaten selbst ja schon lnger nicht mehr unter uns sind.
Mit Innovationen warten Illogicist also nicht auf, dafr aber mit Musikern, die einem bisweilen ein unglubiges Staunen abverlangen. Da wird gegniedelt und gefrickelt, Break reiht sich an Break, schrge Riffs treffen auf noch schrgere Arrangements und hier liegt dann auch (partiell) der Hund begraben. Die Kunst, ihre beeindruckenden Ideen in zwingende Songs zu packen geht dem Quartett noch nicht so leicht von der Hand wie den groen Vorbildern (die wirklich an jeder Ecke aufblitzen, deswegen sei mir der permanente Vergleich verziehen).
Trotz allem drfte "The Unconsciousness Of Living" die Anhnger anspruchsvoller Todeskunst zufrieden stellen, allein schon weil Illogicist es schaffen, ihre Musik durchgehend interessant zu gestalten und das ist in meinen Ohren ein klares Qualittsmerkmal.
   
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