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30. Jul 2014 - Uhr
 
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PORTA INFERI - Guillotine
Band PORTA INFERI
Albumtitel Guillotine
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Website www.porta-inferi.de
Alternative URL www.facebook.com/portainferi
Verffentlichung Juli 2010
Laufzeit 39:51 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Vor 7 Jahren erblickte eine Band aus dem Raum Neubrandenburg das Licht der Welt. Nach mehreren Besetzungswechsel und jahrelanger Erfahrung auf den Bhnen ihrer Region, haben PORTA INFERI im vorletzten Jahr ihr erstes, selbstproduziertes Album auf die Menschheit losgelassen. Der Silberling hrt auf den Namen "Guillotine". Zunchst fllt das wirklich grausige Covermotiv ins Auge. Das Bild selber htte was werden knnen, wenn man sich jemanden ins Boot geholt htte, der sich mit Artwork auskennt. So bleibt ein schwacher erster Eindruck. Wichtiger ist aber was sich hinter den uerlichkeiten verbirgt.

Der Pressetext verspricht Death-,Thrash- und Black Metal der alten Schule. Und genau das bekommt man auch. Die Basis wird ganz klar vom Todesmetall mittleren Tempos bestimmt. Dazu gesellen sich schnelle Ausbrche und der ein oder andere satanische Gitarrenlauf. Der Mann am Mikrophon, Christoph Schtze, leistet hier ganze Arbeit. Besonders viel Abwechslung gibt es bei seinem Gebrll zwar nicht, aber welche Band aus der Richtung hat das schon zu bieten, zumal man sich ja bewusst an die traditionellen Vorbilder hlt. Im letzten Stck "The Battue" verlassen PORTA INFERI ihren Pfad und knppeln sich 4 Minuten lang durch einen Schwarzmetall-Kracher, der es in sich hat. Hier variiert der Gesang schlielich doch noch, denn keifen kann der Chris auch, was er gekonnt unter Beweis stellt. Hinzu kommt das gelungene Schlagzeugspiel von Christian Eggers. Mal gibt es schnelle Blastbeats, mal langsam groovende Passagen. Generell kann man sagen, dass alle Musiker durchaus Potential haben, ihren Wirkungskreis zu vergrern. Zugegeben, nicht alle Stcke auf "Guillotine" sind fehlerfrei, aber ber zu wenig Energie und Wut kann man sich nicht beschweren. Da sich die Kapelle auch im Songaufbau an den groen Helden der Sparte orientiert, bietet die Scheibe leider so gut wie keine berraschungen. Zudem knnte man sich fragen, ob der Zuhrer so etwas berhaupt braucht, denn warum sollte ich PORTA INFERI hren, wo es doch weit bessere Knstler im Segment Death Metal gibt? Jeder fngt mal an und das vorliegende Debt sticht vielleicht nicht besonders hervor, aber man merkt den Jungs den Spa an der Sache an und das ist immer noch das Wichtigste. Abgesehen davon, kann es nicht schaden, sich mit dem Album auf einen Konzertauftritt der Band vorzubereiten. Ich knnte mir vorstellen, dass sich die Mecklenburger auf der Bhne um einiges wohler fhlen, als im Studio. Ich empfehle nicht den direkten Kauf, aber Freunde von dreckigem, schnrkellosem Material sollten zumindest mal reinhren.
   
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