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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

IRDORATH - Dekonstrukteur des Fleisches
Band IRDORATH
Albumtitel Dekonstrukteur des Fleisches
Label/Vertrieb Massacre Records / Soulfood
Homepage www.myspace.com/irdorathofficial
Alternative URL de-de.facebook.com/irdorath
Verffentlichung 27.01.2012
Laufzeit 45:35 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Platten die mit Hellraiser-Intros beginnen werden von mir generell schon mal etwas optimistischer angegangen. Irdorath tun genau dies auf "Dekonstrukteur des Fleisches" und wer in der Schule aufgepasst hat, wird noch was merken: Die Band singt in unserer Sprache, kommt sie doch aus sterreich.
Da wird es dann wieder kritisch, zumal ein Punkt, der sonst positiv hervor zu heben wre, in diesem Fall den ein oder anderen abschrecken wird: Der Gesang ist fr eine Extrem-Metal Combo sehr wohl akzentuiert und so lblich ich das generell auch finde, bei Black Metal Bands mit Death / Thrash-Einschlag die in der Heimatsprache singen, kann das schnell peinlich werden.
Das ist aber zugegebenermaen ein persnliches Problem. Musikalisch macht man nmlich gar nicht mal so viel falsch. Die Extreme werden nie vllig ausgelotet, man bewegt sich stets in berschaubaren Tempogefilden und hat einige nette Riffs und Ideen auf Lager.
Vergleiche zu ziehen fllt mir allein ob meiner kaum vorhandenen Liebe zu diesem Genre eher schwer, aber so etwas ist den Musikern selbst wahrscheinlich ohnehin lieber.
Einige Worte zum Stil wren natrlich dennoch angebracht. Die Basis des Sounds ist der Band zu Folge Black Metal, jedoch weder der arsch kalte, klirrende norwegische, noch der bombastisch-majesttische der neuen Schule. Vielmehr bewegt man sich oft in Midtempo-Gefilden, die mehr an klassische Death und Thrash Underground Helden erinnern.
Die 10 Songs sind ber die volle Distanz gut nach zu vollziehen und das ein oder andere Stck setzt sich gar in der Hirnrinde fest (als Beispiel sei hier mal das coole Titelstck genannt).
   
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