Navigation
                
21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

XANDRIA - Neverworld's End
Band XANDRIA
Albumtitel Neverworld's End
Label/Vertrieb Napalm Records / Edel
Homepage www.xandria.de
Verffentlichung 24.02.2012
Laufzeit 63:42 Minuten
Autor Jens Gellner
Bewertung 10 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Mit "Neverworld's End" melden sich Xandria nach einer mehrjhrigen Pause mit einer neuen Sngerin im Gepck zurck. Nachdem die Band in Jahren 2003 - 2007 beachtliche Erfolge vorweisen konnte, kam mit dem vierten Album und dem folgenden Sngerinnen-Hickhack (Lisa Middelhauve raus, Kerstin Bischof rein, nach nur gut einem Jahr wieder raus) doch einiges an Sand ins Getriebe. Die Frage ist nun, ob "Neverworld's End" und die neue Sngerin Manuela Kraller das Flaggschiff XANDRIA wieder in eintrglichere Gewsser fhren kann. Nun - bedingt. Eine Female Fronted Symphonic Metal Band mu sich blderweise immer den Vergleich mit Szenegren wie NIGHTWISH und WITHIN TEMPTATION gefallen lassen, und wird natrlich auch an deren Taten gemessen. Klar kann man mit einer gewissen musikalischen Nhe zu diesen Bands deren Fans auf seine Seite ziehen - vor allem die Fans von Tarja Turunen, zu der man Manuela Kraller eine stimmliche und stilistische hnlichkeit nicht abstreiten kann. Auch musikalisch wandeln XANDRIA auf NIGHTWISH Pfaden zu Tarja-Zeiten, und genau das ist meiner Meinung nach der Knackpunkt: XANDRIA sind begabt und knnen packende Songs schreiben, die Produktion des Albums ist fett und knallt ohne Ende, und im Vergleich zu frher gehen XANDRIA um einiges hrter zu Werke, alles keine Frage. Allerdings limitieren XANDRIA sich selbst in ihrer knstlerischen Entfaltung, indem sie sich in eine Nische setzen, die zum einen ohnehin vllig berlaufen ist, und zum anderen von den erwhnten Szenegren mehr als dominiert wird. Ob XANDRIA diese von ihrem Thron stossen knnen? Ich wage es zu bezweifeln, obwohl sie ohne weiteres das Zeug dazu htten. Den in den letzten Jahren verlorenen Boden macht "Neverworld's End" locker wieder wett, aber es fehlt das Wildern in genreuntypischen Gefilden, das aus einem sehr guten, bodenstndigen aber vorhersehbaren Album einen berflieger machen wrde.
   
<< vorheriges Review
CONSORTIUM PROJECT - III - Terra Incognita (The Undiscovered [...]
nchstes Review >>
DUNDERBEIST - Black Arts & Crooked Tails


 Weitere Artikel mit/ber XANDRIA:

Zufällige Reviews