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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

AUGRIMMER - Nothing Ever Was
Band AUGRIMMER
Albumtitel Nothing Ever Was
Label/Vertrieb Northern Silence Productions/ Soulfood
Homepage augrimmer.de
Verffentlichung 03.02.2012
Laufzeit 41:37 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 6 von 15 Punkten
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Den Namen AUGRIMMER gibt es bereits seit 1998. Das einstige Ein-Mann-Projekt von Gitarrist Nord wuchs vor gut 5 Jahren zu einer vollstndigen Band heran. Dieser Tage erscheint ihr zweites Album mit dem Titel "Nothing Ever Was". Geboten wird berwiegend symphonischer Black Metal in Tradition der Altmeister aus Norwegen. Die Formation aus Bayern lsst zudem auch klassische Heavy- und Speed Metal-Elemente einflieen. Das Schlagzeugspiel erinnert beispielsweise in den schnellen Passagen nicht selten an frhe BLIND GUARDIAN und Konsorten. Sobald man das eigenartige, gelispelte Intro hinter sich gebracht hat, prescht "Barbarism Rises" direkt nach vorne. Immer mal wieder bringen die Gitarrenlufe und vor allem Rhythmusvariationen, dstere Momente mit ins Spiel. Ich wrde nicht so weit gehen, AUGRIMMER in die Depressive Black Metal Ecke zu schieben, aber bei ein paar Stcken, werden auf jeden Fall die Grenzen der Sparte ausgetestet. Diesbezglich ist besonders "Heir Of The Black Flame" zu erwhnen, welches mit progressiven Akustikklngen beginnt, um danach zwischen mittelschnellem Rock und Schwarzmetall zu wechseln. Bis auf den weniger gelungenen Klargesang, gibt es dabei nicht viel auszusetzen. Die Jungs beherrschen ihre Instrumente, aber der Funke will bis zum Schluss trotzdem nicht berspringen. Auf "Nothing Ever Was" fehlt mir irgendwas. Man bemht sich, etwas Abwechslung zu bieten, nur bringt das nicht viel, wenn das Ergebnis nicht rund wirkt. Des Weiteren ist die Produktion ziemlich schrammelig und alles andere als druckvoll. Heute gibt es in Deutschland eine beachtliche und hochklassige Black Metal-Szene, da muss schon etwas mehr kommen, um sich vom Durchschnitt abzuheben.
   
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