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25. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

EISBRECHER - Die Hölle muss warten
Band EISBRECHER
Albumtitel Die Hölle muss warten
Label/Vertrieb Columbia / Sony Music
Homepage www.eisbrecher.com
Veröffentlichung 03.02.2012
Laufzeit 49:19 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Alexander Wesselsky und Noel Pixx alias Eisbrecher haben mit ihrem Majordebüt "Die Hölle muss warten" einen sehr plakativen Titel gewählt der so gar nicht zum langweiligen Couchfoto des Duos passt, was als Cover verwendet wurde. Als ich dieses im Internet vor einiger Zeit erblickte, dachte ich zuerst an eine Vorabversion, doch dem war am Ende nicht so. Irgendwer nannte dies "ein typisches Major Label Cover". Haben sich Eisbrecher so verändert im Gegensatz zu ihren vier Vorgängeralben?
Eigentlich nicht aber teilweise schon, die Trademarks wie es neudeutsch heißt sind immer noch vorhanden, was in erster Linie die charismatische, dunkle und auch wandlungsfähige Stimme des Herrn W. darstellt. Aber auch die abgehackten Riffs und Lieder mit viel Pathos im Refrain sind dazu zu zählen. Die kurzen Industrial Instrumentalstücke und manche vielleicht etwas härteren Passagen aus der Vergangenheit, musikalisch wie textlich finden wir hier nicht gelöscht, sondern sehr abgerundet vor. Eisbrecher haben zwar sicherlich auch mal eindeutige Texte gehabt ("Supermodel") aber 2012 ist der Interpretationsspielraum meiner Meinung nach größer. Abwechslung ist geboten, es gibt kurze, heftigere Nummern der Sorte Exzess Express" , plakatives ("Tanz mit mir") oder weiche Pathos Nummern wie "Rette Mich" und "In Meinem Raum". Poppig und eingängig ist dann sicherlich "Verrückt". Midtempo Rocker mit Pathos sind aber sicherlich DAS Steckenpferd der Band!
Eisbrecher sind also zurück und machen ihre Sache gut, trotz leichter Kurskorrektur!
   
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