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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

HALLOWEEN - Terrortory
Band HALLOWEEN
Albumtitel Terrortory
Label/Vertrieb Pure Steel Records
Homepage www.halloweentheband.us
Verffentlichung 24.02.2012
Laufzeit 72:20 Minuten
Autor Jens Gellner
Bewertung 7 von 15 Punkten
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HALLOWEEN aus Detroit? Moment mal - gab es da nicht mal Anfang der Achtziger eine US-Metal Band diesen Namens, wegen denen sich die deutschen HELLOWEEN damals entschlossen haben, ihren Namen, um Verwechslungen zu vermeiden, mit einem "e" zu schreiben? Ja, die gab's. Und um die Anwort auf die nun unweigerlich folgende Frage vorweg zu nehmen: Ja, es handelt sich hier um genau diese US-Metal Veteranen, die 1985 mit "Don't Metal With Evil" einen Genreklassiker verffentlichten. Danach wurde es um HALLOWEEN recht ruhig, und die Band verschwand, trotz (oder wegen?) einiger -halbherziger und mehr oder weniger schlechten- Verffentlichungen, in der Versenkung. Nun wollen es die Veteranen offensichtlich nochmal wissen. Und wie klingen die Jungs um die Ur-Mitglieder Brian Thomas und George Neal Anno 2012? Eigentlich genauso wie vor 27 Jahren; und das ist in meinen Augen (bzw. Ohren) auch das Problem. Wre "Terrortory" als Nachfolger von "Don't Metal With Evil" 1986 oder 1987 verffentlicht worden, so htte auch dieses Album eingeschlagen wie eine Bombe, und HALLOWEEN wrden sicher heutzutage in einer Reihe mit OVERKILL, EXODUS und anderen unverwstlichen Urgesteinen stehen. Aber wir schreiben nun mal 2012, und so klingen HALLOWEEN einfach nur arg angestaubt und old-fashioned. Letztere Bezeichnung mag fr viele Fans ein Qualittsmerkmal sein, aber meiner Meinung nach sind die Hhepunkte und WOW!-Momente auf "Terrortory" einfach zu rar gest, um die US-Metal Liebhaber hinterm Ofen vorzulocken. Die viel zu lange Spielzeit von 72 Minuten tut ihr briges, um streckenweise Langeweile aufkommen zu lassen. "Terrortory" ist wirklich kein schlechtes Album, aber mehr als solider Durchschnitt ist's halt auch nicht.
   
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