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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

NEHL AELIN - Le Monde Saha
Band NEHL AELIN
Albumtitel Le Monde Saha
Label/Vertrieb Danse Macabre / Alive
Homepage www.nehlaelin.com/
Alternative URL www.myspace.com/nehlaelin
Verffentlichung 10.02.2012
Laufzeit 64:31 Minuten
Autor Alexander Meyer
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Nehl Aelin wird gerne als die franzsische Antwort auf Tori Amos verkauft, was zwar schmeichelhaft ist, leider aber viel zu kurz greift. Mal abgesehen von der ueren Erscheinung Nehls, die auf dem Cover eher wie Enie van de Meiklokjes aussieht, ist ihre Musik wesentlich experimenteller als die kleine, rothaarige Amerikanerin es je gewagt hat. Die ersten Stcke des neuen Albums "Le Monde Saha" klingen in der Tat sehr nach Tori. Der Anfang von "Overdrive" erinnert beispielsweise an "Precious Things", vom unvergesslichen "Little Earthquakes"-Album. Das wunderschne Streicherinstrumental "Au dela du Mont Minobu" stellt dann einen Wendepunkt dar. Nehl wechselt zu ihrer Muttersprache Franzsisch und singt teilweise sogar in Japanisch. So beindruckend ihr Multitalent auch sein mag, mir gehen die elektronischen Soundcollagen in "Hojo Takeda" oder "Yo Tiende Sona" teilweise etwas zu weit. "N`cha" finde ich sogar fast schon unertrglich. Nichtsdestotrotz fasziniert mich der knstlerische Anspruch, der hinter diesem Projekt, mit all seinen exotischen Klangwelten, steckt. Nicht umsonst wurde "Le Monde Saha" von Regisseur Jean-Pieree Jeunet (u.a. "Delicatessen" und "Die fabelhafte Welt der Amelie) produziert. All die engstirnigen Metallkppe da drauen sollten unbedingt die Finger von diesem Album lassen, wohingegen tolerante Musikliebhaber, die auch mal Kate Bush auflegen, in jedem Fall ein Ohr riskieren sollten.
   
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