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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PHARAOH - Bury The Light
Band PHARAOH
Albumtitel Bury The Light
Label/Vertrieb Cruz Del Sur / Alive
Homepage www.solarflight.net/
Alternative URL www.myspace.com/pharaohmetal
Verffentlichung 24.02.2012
Laufzeit 49:02 Minuten
Autor Alexander Meyer
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Der Name Tim Aymar wird fr mich immer mit Chuck Schuldinger und deren Kollaboration bei Control Denied und damit einem der geilsten Progressive Power Metal-Alben aller Zeiten ("The Fragile Art Of Existence") verbunden sein. Nun ist Tim bereits seit ber einer Dekade mit Pharaoh unterwegs. Wie schon seine Vorgngeralben glnzt "Bury The Light" schonmal mit einem feinen Fantasy Cover, das so richtig Lust auf den Inhalt macht. Und die Jungs aus Phili gehen von Beginn an in die Vollen: "Leave Me Here Alone" ist ein kraftvoller Opener, der neben Tims einzigartiger Stimme die filigrane Gitarrenarbeit von Matt Johnsen als zweites Pfund ausweist, mit dem Pharaoh ohne Ende wuchern knnen. Die folgenden "The Wolves" und "Castles In The Sky" legen hrtetechnisch noch einen drauf und knnen schon fast als Techno Thrash bezeichnet werden. Die Rhythmussektion mit den beiden Chris an Bass (Kerns) und Schlagzeug (Black) leistet gerade bei den halsbrecherischen Hochgeschwindigkeitspassagen ganze Arbeit und steuert Pharaoh meisterhaft durch unzhlige Breaks und Tempowechsel. Den vorlufigen Hhepunkt des Albums stellt das achtmintige "Year Of The Blizzard" dar, das mich an Epen von Rainbow oder Deep Purple erinnert und die unglaubliche Vielfltigkeit der Amis ganz fett unterstreicht. So knnte ich jetzt Track fr Track weiter machen, denn auch in der zweiten Hlfte fllt "Bury The Light" kein Stck ab - ein in Magma geschmiedetes Stck Edelstahl, das auch nach etlichen Durchlufen keinerlei Abnutzungserscheinungen zeitigt. Zum eingangs erwhnten perfekten Power Metal Album fehlt wahrscheinlich lediglich das Genie eines Chuck Schuldinger.
   
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