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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

OMEGA CENTAURI - Universum Infinitum
Band OMEGA CENTAURI
Albumtitel Universum Infinitum
Label/Vertrieb Duplicate Records
Homepage www.myspace.com/omegacentauriofficial
Verffentlichung 13.02.2012
Laufzeit 62:44 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 12 von 15 Punkten
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OMEGA CENTAURI nennt sich ein Zwei-Mann-Projekt aus Grobritannien und Belgien. Der Name und das Covermotiv des vorliegenden Debtalbums, sprechen fr sich. Wenn man sich den Sound von "Universum Infinitum" anhrt, kommen einem die irrsten Bilder in den Sinn. Zum Beispiel sehe ich da schwarze Untertassen, die durch einen Kugelsternhaufen fliegen oder eine Truppe gesichtsbemalter Metaller auf dem Mond. Die Musik der Jungs bezeichne ich mal als Mischung aus Schwarzmetall und atmosphrischen Ambiente-Klngen. Die sieben- bis vierzehnmintigen Stcke haben monotone Blastbeat-Passagen und traditionelles Geschredder zu bieten. Darber hinaus gibt es allerdings einiges Ungewohntes zu entdecken. Immer wieder durchbrechen sphrische Momente die Black Metal-Basis, um das ein oder andere Mal fr berraschungen zu sorgen. Einige Gitarrenlufe whrend der ruhigeren Parts, erinnern an die groen Prog Rock-Kapellen unserer Zeit. So viel Gespr fr Melodien traut man OMEGA CENTAURI zunchst gar nicht zu. Die drei instrumentalen, krzeren Zwischenstcke unterstreichen die packende und emotionale Stimmung, welche nicht selten fr Begeisterung sorgt. Besonders zu erwhnen ist diesbezglich der Rausschmeier "A Mirror Of Life". Hier entwickelt sich aus einer sperrigen sowie dsteren Grundlage, ein keyboardlastiges, episches Finale, welches seinesgleichen sucht. Das Ganze funktioniert auch umgekehrt, wie in dem Stck "Fallen". Akustische Gitarren und merkwrdige, ruhige Sounds wandeln sich zur puren Raserei um spter in einem mittelschnellen Stampfer zu gipfeln.

"Universum Infinitum" bietet ber eine Stunde lang, den perfekten Soundtrack fr die imaginre Reise durchs kalte Weltall. Die Texte werden dabei von Rob Polon meistens angenehm zurckhaltend, unter Verwendung einer ordentlichen Portion Hall, aus dem Hintergrund gebrllt. Das Ergebnis ist eine wirklich runde Sache und lsst sich kaum mit anderen, mir bekannten, Verffentlichungen vergleichen. Am ehesten knnte man dafr die abgefahrenen Tftler von ORANSSI PAZUZU aus Finnland heranziehen. Wer von letzteren nicht genug bekommt, kann sich das Album von OMEGA CENTAURI bedenkenlos kaufen. Des Weiteren sollten interessierte Hrer mindestens in das gute Stck reinhren. Es lohnt sich!
   
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