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Vier Jahre nach dem Album "Heuchler" sind Megaherz mit dem Werk "Götterdämmerung" zurück, was wieder ein klassisches Megaherz Cover mit der fiesen Clownfratze ziert. In der Zwischenzeit erschien ein nettes, aber nicht zwingendes Best Of Album und ein Remix bzw. Coveralbum namens "Loblieder" das die eine oder andere interessante Nummer in anderem Gewand bot. Richtig neu war hier aber nichts. 2012 ist man aber typisch Megaherz! Schon der Opener und gleichzeitig die Single "Jagdzeit" ist so typisch Megaherz. Der packende Text über eiskalte Frauen ist Balsam für leidende Männerherzen. Dazu gibt es brachiale Midtemporiffs und bollernde Drums. In die gleiche Kerbe haut "Prellbock" rein und auch der Text ist meiner Meinung nach richtig gut. Bei "Licht ans Ende der Welt" wird es etwas melancholisch und langsamer. Das man textlich, gesanglich und auch etwas musikalisch bei "Rabenvater" nach Rammstein klingt, hätte jedoch bei der seit 1993 aktiven Band nicht sein müssen! Das haben Megaherz doch nicht nötig. Viele wissen wahrscheinlich auch nicht, dass es Rammstein erst seit 1994 gibt, die waren halt mit ihrem Debütalbum jedoch schneller am Start. Davon abgesehen ist "Götterdämmerung" eine typische Megaherz Scheibe mit wenig Überraschungen, guten Texten und rockenden Songs. Der Sound ist prall wie immer. Im Januar 2012 gibt es mit Stahlmann und Schlagwerk Konkurrenz, doch die Herzen sind Sieger bei diesem Trio! |
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