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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THE MUTANTS - Boogie De La Muerte
Band THE MUTANTS
Albumtitel Boogie De La Muerte
Label/Vertrieb Jymp Records
Homepage www.themutants.eu
Alternative URL jymprekords.dy.fi
Verffentlichung 2011
Laufzeit 44:22 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Eine erstaunliche Band: THE MUTANTS. Ich habe die Finnen nie live gesehen, geschweige denn von einer ihre -laut Pressefetzen- erfolgreichen Tourneen gehrt. Ob das nordische Quintett das mittlere Mitteleuropa gezielt mit Nichtbeachtung straft oder die zustndigen Tourplaner in Deutschland kein interessiertes Publikum vermuten, sei dahingestellt. Tatsache ist, dass "Boogie de la Muerte" bereits das vierte Album der Instrumentalrocker ist, die ihr kreatives Heil nicht nur in der Vergangenheit suchen, sondern auch finden. So bleiben sich dem zuletzt auf "Grave Groove" (2007) eingeschlagenen Pfad treu und grooven sich durch zehn mitunter reichlich obskur betitelten (z.B. "Ribuli", "Backnang", wie die kleine Gemeinde im Schwabenland, oder mein Favorit: "Erotic Dner") Musikstcken. Stilistisch ist das Ganze irgendwo zwischen schweineorgelndem Psychedelikrock, Easy Listening, Surfspaghettisound und Pornofunk angesiedelt, d.h. wer jetzt an Soundtracks der filmischen Meisterwerke von Russ Meyer oder Quentin Tarantino denkt, liegt damit verdammt richtig. Genauso richtig wie jede/r andere liegt, der diese hierzulande schwer erhltliche Raritt kurzerhand kauft und sich damit die kalten Tage verst. Was mir mal wieder ganz neu klar wird: Snger sind wie Fahrradhelme: gut, wenn man einen hat - notfalls geht's aber auch ohne.
   
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