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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

RAM - Death
Band RAM
Albumtitel Death
Label/Vertrieb Metal Blade / Sony Music
Homepage www.myspace.com/rammetal
Verffentlichung 27.01.2012
Laufzeit 48:00 Minuten
Autor Alexander Meyer
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Gestern war ich im Andernacher JUZ auf einem Konzert, in dessen Programm RAM wie die sprichwrtliche Faust auf`s Auge gepasst htten. U.a. haben Skull Fist und Steelwing gespielt, die gemeinhin als die Speerspitze der old-school Bewegung betrachtet werden. Sicherlich sind das keine schlechten Kapellen, aber RAM (die wie Steelwing und Legionen weiterer talentierer Metalcombos aus Schweden stammen) lassen sie wie mittelklassige Schlerbands erscheinen. Dies mag u.a. der Tatsache geschuldet sein, dass RAM bereits Ende des letzten Jahrtausend gegrndet wurden und somit gengend Zeit hatten, ihren eigenen Stil - inspiriert von NWOBHM-Gren wie Maiden und Priest - zu finden (Was sie wiederum von den meisten schwedischen Metalbands unterscheidet!).

Im Zentrum des RAM-Sounds steht das Gitarrenduo Granroth/Johansson, das vor Ideenreichtum nur so strotzt. Ein gutes Beispiel dafr stellt - gleich nach dem als Intro zu betrachtenden Titeltrack - "...Comes From The Mouth Beyond..." dar: Die beiden schtteln sich die Riffs und Lufe gleich reihenweise aus dem rmel, liefern sich dann ein geiles Leadduell, bevor ein wunderbares Harmony Solo einen Break in der Songmitte einleitet. Snger Oscar Carlquist singt zwar bevorzugt in hheren Tonlagen, beherrscht jedoch das komplette Gesangsspektrum, sodass er nicht durch permanenten Eunuchengesang (wie bei so vielen schwedi...ihr wisst schon...) nervt. Die Rhythmussektion kickt ordentlich Arsch, was durch die druckvolle Produktion verstrkt wird. Alles in allem also ein Pflichtkauf fr all die old-school Headbanger da drauen!
   
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