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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BURST MY MARROW - Oblivion
Band BURST MY MARROW
Albumtitel Oblivion
Label/Vertrieb Eigenvertrieb
Homepage www.burstmymarrow.de/
Verffentlichung Dezember 2011
Laufzeit 33:39 Minuten
Autor Sebastian Braun
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Buxtehude klingt ja nicht gerade nach der Brutsttte des Metalcore oder Alternativemetals. Die junge Band aus dem besagten Hamburger Vorstdtchen beweist aber mit ihrem zweiten Album, dass sie ihr Handwerk beherrscht.

Was einen aus den Boxen mit ordentlich Power anspringt ist ein schnelles, doublebass-lastiges Schlagzeugspiel mit vielen Breaks und Tempowechsel. Der Snger pendelt zwischen heiserem Shouting und cleanen Vocals und die Gitarre klingt nach aufgerissenen aktiven EMG Tonabnehmern die das schnelle Handwerk auf dem Griffbrett zwar mit ordentlich Gain, aber auch etwas knstlich klingend durch die Boxen drckt. Den musikalischen Dreh haben BURST MY MARROW aber auf jeden Fall raus und so gibt es knapp ber eine halbe Stunde ordentlich klingenden, modernen Metalcore der sich nicht verstecken braucht. Die Stcke mixen abwechslungsreich kreativ-verspielte melodischere Parts mit brutalen "Voll-auf-die-Zwlf" Passagen. Zwar fehlen ein bisschen die richtigen Highlights, aber es gibt auch keine Ausreier nach unten. Die Produktion ist ordentlich, wenn man bedenkt das die Norddeutschen in Eigenregie produzieren, knnte aber noch eine Schippe mehr Power vertragen.

"Oblivion" ist auf jeden Fall ein hrenswertes Metalcore Album, dem vielleicht noch ein bisschen der Feinschliff fehlt. Schon erstaunlich, dass hier noch keine Plattenfirma zugegriffen hat. Zu wnschen wre es den Jungs auf jeden Fall.
   
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