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Nachdem Coalesce 2008 bereits "0:12" neu veröffentlichten ist 2011 der Re-release von "Give Them Rope" dran. Die Scheibe wurde ursprünglich 1997 veröffentlicht und verdeutlicht einmal mehr, dass die vier Krachmaten zum einen ihrer Zeit und ihrem Genre weit voraus waren und zum anderen bereits damals zeitlose Musik kreierten. Selbst heute gibt es nicht viele Bands, die es schaffen einen ordentlichen Groove und einen Fluss in ein solches Gebretter zu packen. Das Kansas-Quartett hobelt komplett dissonant und verquer durch die 11 Kompositionen und konnte schon vor 14 Jahren mit einem ordentlichen Sound überzeugen. Noiserock, der partiell klingt, als hätte man Helmet Drogen gegeben und das Ergebnis langsamer abgespielt. Was mich immens stört und die Platte Abzüge kostet, sind die dämlichen Effekte, die in gut 80% der Zeit über den Gesang gelegt wurden. Klingt wie verzerrte Pig Squeals und hilft "Give Them Rope" und speziell Sänger Sean Ingram kein Stück weiter. Hinzu kommt eine gewisse Monotonie, die sich trotz der speziellen Dynamik irgendwann breit macht. Auch daran ist Mr Ingram ein Stück weit Schuld, zeigt er sich bei aller angepissten Authentizität doch wenig variabel. Versucht man das auszublenden, bleibt jedoch die Art Album übrig, die den Hörer, lässt er sich dann auf die Musik ein, ziemlich ausgepowert und leer und somit aber auch irgendwie gereinigt zurück lässt. Als Bonus gibt es die komplette Scheibe noch einmal neu gemischt und gemastert, was jedoch nicht wirklich ins Gewicht fällt, zumal auch bei der neuen Version das dämliche Gequietsche auf dem Gesang gelassen wurde. |
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