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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

KORN - The Path Of Totality
Band KORN
Albumtitel The Path Of Totality
Label/Vertrieb Roadrunner Records / Warner
Homepage www.korn.com/splash
Alternative URL www.myspace.com/korn
Verffentlichung 02.12.2011
Laufzeit 38:07 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Alle lieben Skrillex. Diesen Eindruck kann man jedenfalls gewinnen, schaut man sich die aktuellen, etwas hipperen Musikmagazine an, und auch ich wurde zugegebenermaen von den abgefahrenen Elektrosounds des nerdigen Produzenten und DJ gefangen genommen.
hnlich sahen das auch wohl Korn, die nach ihrer Wurzelkunde "III - Remember Who You Are" das Steuer erneut komplett herum rissen, um mit Sonny Moore (so Skrillex' brgerlicher Name) und weiteren, angesagten DJs und Elektrosoundtftlern ihr zehntes Studioalbum aufzunehmen.
Das Cover suggeriert es schon, Korn beschreiten mit "The Path Of Totality" wieder neue Wege und ob Jonathan Davis und Co. sich auf diesen heimisch fhlen und begeistern knnen lsst sich nach einigen Durchlufen mit einem klaren jein beantworten. Es sind vor allem die Kollaborationen mit eingangs gepriesenem Skrillex (allein das fantastische "Narcissistic Cannibal" und das bereits seit einem halben Jahr bekannte "Get Up!" lassen smtliche Songs des Vorgngers verblassen), die der Band extrem gut stehen. Da sich derer nur 3 auf der Platte befinden (das erffnende "Chaos Lives In Everything" ist das dritte Stck im Bunde), muss man sich natrlich fragen, ob dies nun den Kauf der gesamten Platte rechtfertigt. Grundstzlich darf jeder, dem der Stil zusagt, sich angesprochen fhlen, wenn ich die Platte jetzt unverbindlich empfehle. Richtig schlecht sind die restlichen 8 Tracks nmlich beileibe nicht, man merkt halt nur, wer zurzeit (zu Recht) Chef im (Elektronik-) Ring ist.
Obwohl die altbekannten Trademarks des Vierers, der bollernde Bass und die abgefahrenen Riffs sich whrend dieses Elektro / Nurock-Konglomerats dezent zurckhalten ist das Album doch jederzeit als Korn-Werk zu identifizieren. Das mag ein gutes Stck weit an Davis' charakteristischem Genle, inklusive prgnanter Gesangslinien und (teilweise) wunderschner Refrains liegen, doch auch an den Arrangements, die durchgehend als Arbeit der Amis zu erkennen sind.
   
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