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Na klar, EVERRAINs neues Album "Head Under Water" beginnt mit? Regen... genau. Regen prasselt und eine flüsternde Stimme kündigt leise EVERRAIN an... Der schön straighte Opener und Titelsong rockt sich angenehm durch den Gehörgang. Da findet zwar keine Explosion statt aber, was die vier Herren hier darbieten, hat Hand und Fuß. "Grunge is dead! But..." steht da auf dem Infozettel. Klar der Refrain von "Beautiful Lightning" beispielsweise oder "Hate Myself" ist schon schön dreckig gesungen und mit dem Anfang von "Insecurity" oder von "Use It" holt EVERRAIN sich auch die punkige Schlagseite ab. Dennoch kommt bei mir nicht das alte Grunge Gefühl auf. "Head Under Water" ist eine wirklich gute Rock/ Alternative Platte geworden, mehr aber auch nicht. Irgendwie alles schon gehört und klar auch gut gefunden... damals... heute? Hm, da fehlt mir der zwingende Zug zum Ober-Abgeh-Riff oder die Räudigkeit eines wirklich charismatischen Sängers, um aus der riesigen Wanne voll mit ähnlichen Rock-Acts rauszuspringen. EVERRAIN können spielen und Sänger Dennis auch singen aber das Eigene was eine Band einfach ausmachen muss, sehe ich noch nicht. "Head Under Water" ist nach der ersten EP "Until You Sleep" der gerade mal zweite Output der Kapelle. Somit sollte man den Herren natürlich noch Platz für eine Spezifizierung ihres Stils lassen. Live muss das Ganze auf alle Spaß machen und auch nach ein paar Pils zum Kopfschütteln anregen. Alles andere kommt bestimmt auch noch! |
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