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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

VENOM - Fallen Angels
Band VENOM
Albumtitel Fallen Angels
Label/Vertrieb Spinefarm Records/ Universal
Homepage www.venomslegions.com
Verffentlichung 25.11.2011
Laufzeit 57:35 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Die mchtigen VENOM melden sich nach drei Jahren zurck. Man kann ber die musikalischen Fhigkeiten von Conrad "Cronos" Lant und seinen Mitstreitern sagen was man will, sie werden von vielen jngeren und zugegebenermaen technisch besseren Metal-Kapellen verehrt. Auf ihrem neuen Album "Fallen Angels" zeigen sie warum das so ist.
Zunchst drhnt dem Hrer ein gewhnungsbedrftiger Grove Metal Song entgegen. Warum ausgerechnet das eher durchschnittliche und zu lang geratene "Hammerhead" die Scheibe erffnet, wird man wohl nie erfahren. Naja, abhaken und weiter. "Nemesis" htte diese Position schon besser ausgefllt. Das ist dreckiger Oldschool Trash mit jeder Menge Power und einem Killer Solo versehen. Genauso hab ich mir das vorgestellt. Heiter geht es weiter mit "Pedal To The Metal", dem ersten kleinen Hit. Der Song geht richtig gut ins Ohr und hlt die Geschwindigkeit des Vorgngers. Eine Prise Punk Rock gibt es in "Lap Of The Gods", welches ebenfalls einen groen Wiedererkennungswert hat. Jetzt wre die Zeit frs zweite Bier, denn VENOM machen gerade richtig Spa. Entgegen meiner Erwartungen schaffen sie es auf ihrer neuen Verffentlichung, eine wirklich abwechslungsreiche Mischung abzuliefern. Von schnelleren thrashlastigen Songs, die berwiegend richtig gut abgehen ber punkige Rock 'n Roll Nummern bis hin zu mittelschnellen Stampfern ist alles dabei, was man braucht um gut unterhalten zu werden. So wird es nie langweilig und besonders Fans von erdigen, rohen Produktionen jenseits aufpolierter Perfektion, drfen sich freuen. Das Album klingt ziemlich zeitlos, rotzig und angenehm authentisch. Der letzte Song der Scheibe ist zugleich der Titeltack "Fallen Angels". Hier entfachen die drei Herren nochmal ein dmonisches Teufelswerk, welches mit einem simplen aber sau coolen Riff im Gedchtnis bleibt.
Nach dreizehn Stcken und einer knappen Stunde Laufzeit, bleibt die Erkenntnis, dass VENOM nicht totzukriegen sind. Ihr aktuelles Werk tritt mchtig Arsch und punktet durch den ehrlichen Sound und einige wirklich gut gelungene Ohrwrmer. Titel wie "Hail Satans" oder "Damnation Of Souls" sorgen zudem vom Text her fr das ein oder andere dicke Grinsen. Da fallen auch die zwei, drei weniger gelungenen Nummern nicht mehr stark ins Gewicht. Also, stellt euch genug Bier kalt und holt euch das Teil ins heimische Wohnzimmer. Rock 'n Roll!!!
   
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