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18. Mai 2013 - Uhr
 
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GRIFFIN L.O.G. - Breathe Into Me
Band: GRIFFIN L.O.G.
Albumtitel: Breathe Into Me
Label/Vertrieb: GRIFFIN L.O.G.
Website: www.griffinlog.de
Veröffentlichung: Oktober 2011
Laufzeit: 54:26 Minuten
Autor: Stephan Mertens
Bewertung: 7 von 15 Punkten
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Nach vier Jahren Arbeit ist nun das dritte Album des Untergrund Projektes GRIFFIN L.O.G. erschienen. "Breathe Into Me" wurde komplett von Mastermind Moriz Hillmayer in Eigenregie eingespielt und aufgenommen. Bei Live Auftritten wird er von Bine und Fell an Bass und Gitarre begleitet. Die Musik auf der Scheibe umfasst viele Genres und lässt sich nicht wirklich gut einordnen. Neben Gothic Rock, Industrial und ein bisschen Black Metal macht der Tüftler auch vor eher ungewöhnlichen Klängen nicht halt. So lassen sich auch mal gewöhnungsbedürftige Technobeats, ruhigere Deutsch-Rock Passagen oder auch klassische Heavy Metal Elemente auf der Scheibe entdecken. Los geht es nach einem kurzen Intro mit "Traumtrinker", welches bereits die Vielseitigkeit der musikalischen Mixtur beweist. Da trifft rasend schnelle Schwarzware auf keyboardlastigen Dark Metal im Midtempo Bereich. Dazu gibt es einen deutschen Text mit Schreigesang im Stil von EISREGEN. Auch inhaltlich hat die ganze Scheibe mehrere Überraschungen zu bieten. Den Song "Das Leben ist schön" kann man als ruhige Rock Ballade mit wirklich gelungener, tragischer Geschichte bezeichnen. Auch hier lässt es sich GRIFFIN L.O.G. nicht nehmen, innerhalb des Stückes die Sounds zu variieren. Am besten kommt er gesanglich ganz klar mit der bösen Stimme, wogegen die cleanen Dark Wave-Vocals manchmal ein wenig schwächeln. Lobenswert ist, dass die deutschen und englischen Texte meistens gut verständlich sind. Songs wie "Nachtfalter" oder der Titeltrack "Breathe Into Me" haben sich bei mir nach zwei, drei Durchgängen ganz gut im Ohr festgesetzt. Aber selbst bei denen stört mich der sterile Sound. Besonders die elektronisch erzeugten Klänge wollen sich nicht so ganz 100 prozentig in die Songs einfügen. Des Weiteren sind z.B. mit "Amorprometheus" und "Komm Tanz" auch ein paar durchschnittliche bis langweilige Songs auf dem Album.
Die vielen netten Ideen sprechen für die Scheibe. Vielleicht gelingt es der Band in Zukunft, das Ganze noch etwas runder und vor Allem den Sound etwas dynamischer hinzubekommen. Das soll aber nicht heißen, dass "Breathe Into Me" schlecht ist. Ich könnte mir vorstellen, dass die CD gerade Leuten gefallen könnte, die auf industriellen Gothic Metal stehen und offen für interessante Experimente sind. Auf der oben angegebenen Internetseite kann man sich die Veröffentlichung in der ersten Edition mit Bonus-CD für kleines Geld direkt beim Erzeuger bestellen.
   
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