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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

J.R. BLACKMORE & FRIENDS - Voices
Band J.R. BLACKMORE & FRIENDS
Albumtitel Voices
Label/Vertrieb J.R. Blackmore Records / H'ART
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Verffentlichung 21.10.2011
Laufzeit 64:51 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Von Jrgen Richard Blackmore, Sohn des berhmten britischen Gitarristen Ritchie (Blackmore's Night, Ex-Rainbow und Deep Piurple) habe ich in der Vergangenheit nur gelesen. Die letzte Info war, dass er mit ehemaligen Rainbow Musikern als quasi Rainbow Band Over The Rainbow durch Osteuropa tourte. Schade, dass htte ich auch hier gerne gesehen und gehrt!
Auf "Voices" hat der Mann einen guten Job gemacht. Mit tollen Snger/innen wie Michael Bormann, Oliver Hartmann, Ela, Dave Esser, Cathrine Sauer und Markus Engelstdter hat er eine bunt gemischte Truppe die den Songs so mehr Abwechslung geben und richtig ihren Stempel aufdrcken. Da mag man das etwas sehr simple Tribal Cover schon verschmerzen.
Schon beim ersten Song, dem Titelstck "Voices" ist klar, warum Jrgen bei der Rainbow Sache dabei war! Die neoklassischen Einflsse wie sie bei Bands wie At Vance auftreten, kommen mir beim zweiten Song "Guardian Angel in den Kopf. Kunststck, der Snger hier ist Olive Hartmann, langjhriger At Vance Frontmann. Blackmore spielt zeitlosen Hard Rock mit soliden Keys und tollen Sngern, er prsentiert sich nie zu sehr im Vordergrund und "dudelt" auch nicht ewig herum um anzugeben (wie der von mir geschtzte Yngwie manchmal). Auf Deep Purple Verweise wurde bis auf eine kurze Hammondorgel ("Destructive Mania") verzichtet. Da der Vater eh andere Musik macht, wre auch dies egal /legitim denke ich. Durch Snger Dave Esser (Schattenspieler) gibt es bei der Ballade "Jekyll & Hyde" gar Iced Earth Verweise, was aber musikalisch nicht so passt. Doch der Titel und der Gesang wrden gut zu der "Horror Show" CD mit Matt Barlow passen. Ebenso toll ist die Hymne ber unsere Musik: "We Are Rock'n'Roll" wieder mit Esser am Gesang. Das Instrumental "Dreams" am Ende der CD ist nett, fast brav und nicht so zwingend in meinen Ohren. Krzer und in der Mitte der CD platziert wrde es vielleicht besser wirken. Die Produktion knnte in allen Bereichen mehr Druck und Tiefe haben, was sich etwas auf die Songs auswirkt, die nicht so knallen wie sie vielleicht knnten.
Sicherlich wird es Jrgen nerven in Rezensionen immer den Namen seines Vaters zu lesen, er trgt aber seinen Namen bewusst als Soloksntler und tritt in derselben Sparte an, macht seine Sache dabei gut. Also muss er sich die Vergleiche gefallen lassen.
Mit "Voices" haben wir guten Stoff fr Hard Rock Freunde!
   
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