Navigation
                
17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

RENAISSANCE OF FOOLS - Fear, Hope & Frustration
Band RENAISSANCE OF FOOLS
Albumtitel Fear, Hope & Frustration
Label/Vertrieb Metalville/ Rough Trade
Homepage www.henrysson.se/fools/www/?visa=startsi...
Verffentlichung 30.09.2011
Laufzeit 51:09 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 9 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Die Prog-Rock Band RENAISSANCE OF FOOLS wurde 2008 von Daniel Magdic ins Leben gerufen. Der Gitarrist und Songschreiber ist kein unbeschriebenes Blatt, immerhin handelt es sich hier um ein Ursprungsmitglied der experimentierfreudigen PAIN OF SALVATION. Innerhalb der drei Jahre, welche seit der Grndung vergangen sind, haben die Musiker hervorragend zueinander gefunden und geben mit ihrem Debt "Fear, Hope & Frustration" einen ordentlichen Einstand. Direkt das erste Stck "Precious Life" kann berzeugen. Neben einem gewissen Wiedererkennungswert, wird recht anspruchsvoller, aber niemals bertrieben abgehobener Rock zelebriert, der dem geneigten Prog-Fan sehr wahrscheinlich gefallen wird. Die meisten der zehn Titel des Albums brauchen zwar ein paar Durchgnge um komplett erfasst werden zu knnen, doch gerade dieses Erarbeiten mit all den Variationen innerhalb der einzelnen Songs, macht echt Spa. Am besten gefallen mir "Ordinary Mans Diary", und "Intervention Part I & II", zwei sehr abwechslungsreiche Granaten. Ersteres glnzt durch harte Riffs, einem Refrain, der eher in poppige Richtung geht und einige melodische Passagen, welche fr mich stark nach einer Verbeugung vor GENESIS, in der frhen Phase mit Phil Collins am Mikrophon, klingen. Eine wirklich starke Nummer, die sicher noch fter bei mir laufen wird. Bei "Intervention Part I & II" bringen RENNAISSANCE OF FOOLS je eine Prise Grunge und Alternative Rock mit ins Spiel. Hier erinnert der Refrain an die QUEENS OF THE STONE AGE. Die Vergleiche sollen keinen falschen Eindruck vermitteln, genug Eigenstndigkeit besitzt der Sound der Schweden allemal. Alleine der Gesang, vom spter zur Band gestoenen Snger Kjell Bergendahl, kann die Klasse der anderen Instrumente nicht ganz erreichen. Zumindest gibt es ein paar Momente, bei denen er ein bisschen schwchelt.
Schlussendlich kann ich sagen, dass mir der Erstling recht gut gefllt. Zum wirklichen Hit htte es noch ein paar Knaller mehr gebraucht als die zuvor erwhnten. Fr "Fear, Hope & Frustration" sprechen die guten Leistungen der einzelnen Musiker und die berwiegend gelungene Mischung aus Anspruch und Unterhaltung. Wir drfen gespannt sein, ob sich die Band in Zukunft noch steigern kann, groes Potential ist in jedem Fall vorhanden.
   
<< vorheriges Review
MECCA - Undenieable
nchstes Review >>
KING MOB - Force 9


 Weitere Artikel mit/ber RENAISSANCE OF FOOLS:

Zufällige Reviews