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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ETERNAL FLIGHT - D.r.e.a.m.s.
Band ETERNAL FLIGHT
Albumtitel D.r.e.a.m.s.
Label/Vertrieb Yessterrock / Alive
Homepage www.myspace.com/eternalflight
Verffentlichung 04.11.2011
Laufzeit 58:48 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Vom deutschen Label Yesterrock bekam ich oft, wie der Name es schon ausdrckt Rock von gestern, in diesem Falle AOR und Melodic Rock Scheiben aus den goldenen Achtzigern, vergriffen und nicht als CD erhltlich als Neuauflage, teils mit massivem Bonusmaterial. Ab und an erscheinen auch aktuelle Bands! Eternal Flight aus dem Metalentwicklungsland "Frooonkreisch" ist dann eine kleine berraschung, da unsere Nachbarn hier dem Prog Metal huldigen und ich die typischen Dream Theater Verbeugung erwartet habe. "D.r.e.a.m.s." (="Diminished Reality, Elegies and Mysteries") ist gar das dritte Album der Band um Snger Grard Fois. Jener schrieb das Album und bernahm Bass und Keyboards sowie teilweise die akustische Gitarre. Neben einer richtigen Band hat er auch Gste wie die Gitarristen Mark Mc Gee (Ex-Vicious Rumors), Chris Caffery (Tran-Siberian Orchestra, Savatage) auf dem Album spielen. Der brasilianische Drummer Ricardo Confessori (Angra, Shaman) spielte fast das ganze Album ein. Das muss man im Dschungel der Millionen Bands heutzutage anscheinend haben um beachtet zu werden! Diese Tatsache, lsst aber auch auf zeitweilige Lineupprobleme schlieen, aber nun hat die Band wieder einen Bassisten und Drummer, die auch an zwei Songs des Albums beteiligt waren. Musikalisch ist die Chose stimmig und nicht nach ein paar Takten als Kopie von Genregre anzusehen, das gilt auch fr den Gesang. Manche Passagen knnten vielleicht packender arrangiert sein, aber im Groen und Ganzen unterhalten Eternal Flight gut. Abwechslungsreiche Songs, balladeske Momente der Sorte "Black Sun" und ein fr eine Prog-Band recht schroffer Grundsound berzeugen mich. Kleine Abstriche muss ich beim Gesang machen, der ab und an fr meine Ohren nicht ganz rund ist.
Durch den Frontmann muss ich auch oft an viele US Metal Acts der 90er Jahre denken, wenn mir das Album den Schmalz aus den Ohren pustet!
Das am Ende noch Ronnie James Dio mit einer harschen Version von "Night People" gedacht wurde, war zwar nicht ntig, ist aber aufgrund der guten Spielzeit von 58 Minuten auch nicht als Zeitschinderei anzusehen.
   
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