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21. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

LO! - Look And Behold
Band LO!
Albumtitel Look And Behold
Label/Vertrieb Pelagic Records / Cargo Records
Homepage www.lookandbehold.net
Alternative URL www.myspace.com/lookandbehold
Verffentlichung 07.10.2011
Laufzeit 39:05 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Musik mit einem gewissen Anspruch und einer besonderen Tiefe, ich vergleiche das gerne mit einer Art Sog, die einen beim ersten Hren fesselt ist in dieser Konstellation eher selten. Robin Staps, Chefdenker hinter den Berlinern The Ocean hat eine dieser exotischen Bands in den australischen LO! gefunden und prompt unter Vertrag genommen.
Gute Idee, denn "Look And Behold" ist ein erfrischend abwechslungsreiches Album mit viel Holterdiepolter und der Extraportion "Drhnmichweg", nicht im Sinne des Drone, sondern vielmehr auf eine verschroben-rockige Art.
Das Quartett spielt, grob gesagt, atmosphrischen, dreckigen, ehrlichen und selten langweilig werdenden [sonderbare neue Stilrichtung deiner Wahl hier eintragen, ich empfehle was mit "Postrock"]. Leute brauchen halt Schubladen und ich kann es ihnen nicht vergnnen, doch LO! sind, wenn man so will der Schrank, denn festlegen lassen, mchten sie sich wohl nicht.
Da meine Beschreibung zugegebenermaen nicht sonderlich zum Kaufen anregt, hier noch ein paar Namen, die einem beim Hren in den Sinn kommen knnten: Mastodon, The Ocean, (neuere) The Dillinger Escape Plan,... die grobe Richtung.
Nun kopieren die Knguruklopper aber nicht stumpf, sondern verleihen ihrem Debt eine eigene Note durch intensives Songwriting und Abwechslung Galore. Auf energetische Klopper folgen Reisen ins Chillout-Land. Gerade wenn man denkt, es knnte etwas zh, oder gar langweilig werden, kommt die Band mit einer neuen Idee um die Ecke.
Sollte man mal gehrt haben.
   
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