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20. September 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

REQUIEM - Mask of Damnation
Band REQUIEM
Albumtitel Mask of Damnation
Label/Vertrieb Sound Riot Records
Homepage www.requiem.kpnet.com
Verffentlichung 01.12.2003
Laufzeit 42:02 Minuten
Autor Roland Wohde
Bewertung 8 von 15 Punkten
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"Mask of damnation" heit das zweite komplette Studioalbum der Finnen Requiem. Der Name der Band (lat.: nach dem Eingangsgebet, aber auch gebruchlich fr Kompositionen, welche die Totenmesse zum Leitthema haben) drfte noch durch die musikalische Ausrichtung in den Anfangstagen der Band 1999 beeinflusst sein. Zu dieser Zeit spielte man als Trio (Arto Risl, Matti Auvinen, Rami Repola) melodischen Death/Power Metal. Im Laufe der Jahre lie man den Death Metal hinter sich und es gab diverse Besetzungswechsel sowie Aufstockungen im Lineup, so dass nun zur Besetzung der aktuellen Scheibe (nach zwei Demos und dem Debt "The arrival") nun Jouni Nikula (voc.), Arto Risl (guit.), Teemu Hnninen (guit.), Jari Huttunen (drums), Pasi Kauppinin (bass) und Henrik Klingenberg (keys) zhlen. Letzterer knnte dem ein oder anderen durch seinen Einstieg bei Sonata Arctica schon bekannt sein. Nun aber zur Musik. Die heutige stilistische Einordnung der Truppe seitens der Plattenfirma als progressiven Power Metal kann man im Groen und Ganzen so stehen lassen. Dazu kommt noch ein guter Schwung Melodic, ein wenig Neo-Classic und Fantasy-Bombast, um hier mal alle Klischees und Schubladen zu ziehen!
Das hrt sich unbersichtlich und vertrackt an? Ist es auch. Und genau das ist der Punkt! Die Stcke sind sehr abwechslungsreich und oft vollgestopft mit Ideen und verschiedenen Anstzen, was zum einen kaum Langeweile aufkommen lsst, das Ganze aber andererseits auch schwieriger zugnglich macht. Das ist zwar eigentlich gar nicht schlimm, aber die einzelnen Songelemente wirken zu oft einfach aneinander gereiht. Der rote Faden geht verloren und die Vielseitigkeit scheint erzwungen (z.B. im Titelstck und "Shrine of the ocean"). Weniger wre hier mehr. So ist das schlichter gehaltene "Dagger" einer der stimmungsvollsten Tracks. Ansonsten lassen die Jungs aber nicht viel anbrennen. Man hat eine gute Rhythmus-Fraktion, die ordentlich Dampf macht, vielseitige Gitarrenarbeit, die mich des fteren an ltere Blind Guardian Scheiben erinnert, und abgefahrene Soli (mit zum Teil sehr schrgem Sound). Auch Keyboarder Henrik wei was er tut, egal ob die Keys im Hinter- oder Vordergrund gehalten sind (auch wenn ich beim Einstieg in den Titelsong irgendwie immer schmunzelnd an "Captain Future" denken muss). Und mit Jouni Nikula hat man einen Snger, der seine ungewhnliche Stimme, die ein wenig Musicalflair verbreitet (an der sich aber auch die Geister scheiden werden), variabel einsetzen kann.
Fazit: Es wre durchaus mehr drin gewesen, aber mit ein wenig Zeit im Gepck lohnt sich ein anchecken fr die Zielgruppe allemal.
   
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