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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SUPERBUTT - Ugly Head EP
Band SUPERBUTT
Albumtitel Ugly Head EP
Label/Vertrieb Sonic Attack / Soulfood
Homepage www.superbutt.net/
Verffentlichung 23.09.2011
Laufzeit 15:59 Minuten
Autor Sebastian Braun
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Ungarn mausert sich ja langsam zum Brasilien Europas, zumindest wenn man nach neuen Entdeckungen im Bereich harter Gitarrenmusik geht. Und wer schon mal die Gelegenheit hatte im Metal-Zelt des altehrwrdigen Sziget-Festivals eine Nacht die ungarischen Bands und Fans zu erleben, wird mir da sicher zustimmen, dass neben Paprika und Langosch auch der Metal zu Recht ein ungarischer ein Exportschlager wird. Stellt sich die Frage, ob die Jungs von SUPEBUTT sich da nahtlos einreihen knnen.

Vier Alben hat die Band mittlerweile auf dem Kerbholz. Stilistisch ist die Band ein bisschen moderner orientiert, als beispielsweise die Kollegen von EKTOMORF. Allerdings besteht bei SUPERBUTT auch nicht die Gefahr, dass sie in wehleidiges Gejammer oder schmalzige Operetten abtriften, wie es bei einigen Vertretern des Nu-Metal ja der Fall ist. Trotz einem recht modernen Sound vergisst die Band nicht mit Vollgas und einem fetten Sound durch die Stcke zu brettern. Und die Stimme von Andras Vrs ist kraftvoll, sowie mit gesundem Dreck gesegnet und hat zum Glck wenig von dem Gejammer eines Sergej Tarkan. Mein Highlight und Anspieltipp der EP ist das vierte und letzte Stck "Revolting Kids", dass nach einmaligem Hren in den Gehrgngen hngen bleibt und einen extrem hohen Wiedererkennungswert hat.

Geht doch! SUPERBUTT zeigen das ein moderner Metal-Sound nicht zwangslufig weichgesplt klingen muss. Fans von beispielsweie MUDVAYNE sollten sich die Jungs auf jeden Fall mal anhren. Aber auch die Genration, die eigentlich nicht dem Neu-Metal zugetan sind, werden genug traditionelle Elemente wieder finden um sich die Jungs anzuhren. SUPERBUTT haben es auf jeden Fall geschafft einen Sound abzuliefern, der auch genug Eigenstndigkeit hat, um einen Platz in der Musiksammlung einfordern zu drfen. Allerdings sollte man vermutlich mittlerweile eher zu dem jetzt ebenfalls erschienen Longplayer "Music For Animals" greifen, denn zur EP.
   
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