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20. Mai 2013 - Uhr
 
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V.A. - Mr. Big - Influences and connections
Band: V.A.
Albumtitel: Mr. Big - Influences and connections
Label/Vertrieb: Frontiers Records
Website: www.frontiers.it
Veröffentlichung: 19.01.2004
Laufzeit: 59:38 Minuten
Autor: John Schmitz
Bewertung: /
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Das Frontiers-Label hat unter dem Banner "Influences and connections" eine neue Serie von Veröffentlichungen ins Leben gerufen, die sich jeweils mit einem besonderen Act befassen. Den Anfang machen die nicht mehr existenten Mr. Big, die zu ihren Glanzzeiten in den 90ern eine wirklich große Rolle gespielt haben. Bei "Influences and connections" handelt es sich nicht um handelsübliche Tribute-Alben, sondern um eine Zusammenarbeit zwischen Bands und deren Einflüssen. Im Falle Mr. Big wirken Leute wie Glenn Hughes, Joe Lynn Turner, Paul Rodergs, Steve Lukather, Yngwie Malmsteen, Mickey Thomas, Ann Wilson, Marty Friedman, Brett Domrose, Chuck Wright, Donnie Vie, Doug Pinnick, Gene Black, Lanny Cordula, Stevie Salas, Tim Bogert, Ty Tabor, Teddy und Andreadis, Matt Sorum, Keanu Reeves (!?!) sowie die ex Mr. Big Musiker Billy Sheehan, Pat Torpey und Richie Kotzen (Paul Gilbert Ersatz) mit, wobei Mr. Gilbert und Eric Martin nicht auf den Plan treten.
Bei Der Songauswahl konzentriert man sich hauptsächlich auf die beiden erfolgreichsten Alben der Bandgeschichte "Lean into it" (fünf Songs) und "Bump ahead" (fünf Songs). Ich möchte gar nicht auf alle 14 Songs einzeln eingehen. Am besten hört der interessierte Mr.Big-Fan selbst mal rein. Fest steht jedoch, dass alle Nummern mit viel Geschmack und Gefühl interpretiert werden. Im Großen und Ganzen hält man sich an die Vorlage von Mr. Big, wobei die Musiker allerdings ihren eigenen Stil einbringen, was auch gut so ist. Verhunzt wird kein Song, wobei "To be with you", interpretiert von Richie Kotzen, am meisten vom Original abweicht. Allerdings ist der Song eh übel, egal wie man ihn spielt. Ich frage mich noch heute, wie das Ding zum Hit werden konnte? Schade ist zudem, dass "Green-tinted sixties mind" um den schönen Anfangslick beschnitten wurde.
Die Produktion ist fett und frisch - da gibt es nichts zu meckern. Als Anspieltipp möchte ich euch "Daddy, brother, lover, little boy" ans Herz legen. Joe Lynn Turner und uns Yngwie sind einfach ein klasse Gespann und bringen gekonnt ein Purple-Zitat ("Highway Star") ein. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die vorliegende CD rundum gelungen ist und durch Qualität zu überzeugen weiß. Nur muss man sich einmal mehr fragen wer die Scheibe kaufen soll? Es gibt 'ne Menge neuer Acts mit neuen Nummern, die ich mir lieber zulege, als eine solche Produktion. Zumal die Originale von Mr. Big einfach besser sind!
   
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