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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

V.A. - Mr. Big - Influences and connections
Band V.A.
Albumtitel Mr. Big - Influences and connections
Label/Vertrieb Frontiers Records
Homepage www.frontiers.it
Verffentlichung 19.01.2004
Laufzeit 59:38 Minuten
Autor John Schmitz
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Das Frontiers-Label hat unter dem Banner "Influences and connections" eine neue Serie von Verffentlichungen ins Leben gerufen, die sich jeweils mit einem besonderen Act befassen. Den Anfang machen die nicht mehr existenten Mr. Big, die zu ihren Glanzzeiten in den 90ern eine wirklich groe Rolle gespielt haben. Bei "Influences and connections" handelt es sich nicht um handelsbliche Tribute-Alben, sondern um eine Zusammenarbeit zwischen Bands und deren Einflssen. Im Falle Mr. Big wirken Leute wie Glenn Hughes, Joe Lynn Turner, Paul Rodergs, Steve Lukather, Yngwie Malmsteen, Mickey Thomas, Ann Wilson, Marty Friedman, Brett Domrose, Chuck Wright, Donnie Vie, Doug Pinnick, Gene Black, Lanny Cordula, Stevie Salas, Tim Bogert, Ty Tabor, Teddy und Andreadis, Matt Sorum, Keanu Reeves (!?!) sowie die ex Mr. Big Musiker Billy Sheehan, Pat Torpey und Richie Kotzen (Paul Gilbert Ersatz) mit, wobei Mr. Gilbert und Eric Martin nicht auf den Plan treten.
Bei Der Songauswahl konzentriert man sich hauptschlich auf die beiden erfolgreichsten Alben der Bandgeschichte "Lean into it" (fnf Songs) und "Bump ahead" (fnf Songs). Ich mchte gar nicht auf alle 14 Songs einzeln eingehen. Am besten hrt der interessierte Mr.Big-Fan selbst mal rein. Fest steht jedoch, dass alle Nummern mit viel Geschmack und Gefhl interpretiert werden. Im Groen und Ganzen hlt man sich an die Vorlage von Mr. Big, wobei die Musiker allerdings ihren eigenen Stil einbringen, was auch gut so ist. Verhunzt wird kein Song, wobei "To be with you", interpretiert von Richie Kotzen, am meisten vom Original abweicht. Allerdings ist der Song eh bel, egal wie man ihn spielt. Ich frage mich noch heute, wie das Ding zum Hit werden konnte? Schade ist zudem, dass "Green-tinted sixties mind" um den schnen Anfangslick beschnitten wurde.
Die Produktion ist fett und frisch - da gibt es nichts zu meckern. Als Anspieltipp mchte ich euch "Daddy, brother, lover, little boy" ans Herz legen. Joe Lynn Turner und uns Yngwie sind einfach ein klasse Gespann und bringen gekonnt ein Purple-Zitat ("Highway Star") ein. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die vorliegende CD rundum gelungen ist und durch Qualitt zu berzeugen wei. Nur muss man sich einmal mehr fragen wer die Scheibe kaufen soll? Es gibt 'ne Menge neuer Acts mit neuen Nummern, die ich mir lieber zulege, als eine solche Produktion. Zumal die Originale von Mr. Big einfach besser sind!
   
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