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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

NOX INTERNA - The Seeds Of Disdain
Band NOX INTERNA
Albumtitel The Seeds Of Disdain
Label/Vertrieb Rimer Rock Spain/ Rough Trade
Homepage noxinterna.com
Verffentlichung 30.09.2011
Laufzeit 47:16 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Bei der Kapelle NOX INTERNA hat sich im letzten Jahr einiges getan. Nach mehreren Wechseln in der Besetzung, ist der Grnder Richy Nox nun auf sich alleine gestellt. Mit frischem Konzept und dem neuen Album "The Seeds Of Disdain" will der Einzelkmpfer jetzt ber die Grenzen Spaniens hinaus bekannt werden. Statt ausschlielich in seiner Landessprache zu singen, wie auf dem Vorgnger "XIII", ist ein Groteil der aktuellen Songs auf Englisch. Zudem sind mit Vincent Sorg und Henning Verlage Produzenten am Werke, die u.a. bereits mit UNHEILIG groe Erfolge feiern konnten. Das hrt man auch, denn nach einem recht einfallslosen Intro beginnt ein sauberer Mix aus Gothic Rock, 80er Dark Wave und eingngiger, dsterer Popmusik. Beim ersten Stck "Prey" muss man zwangslufig an die SISTERS OF MERCY denken, da sowohl Stimmlage als auch Gitarrenriff wirklich sehr an den Sound der alten Helden erinnert. Das Ganze bekommt einen einprgsamen Refrain verpasst und fertig ist der Hit fr die Tanzflchen. Nicht anders verhlt es sich bei vielen anderen Stcken auf dem Album. Hier ein bisschen DEPECHE MODE, da eine Prise JOY DIVISION und dazu gibt es auch gerne mal stampfende Industrial Beats und orchestrale Begleitung. Sptestens wenn die Coverversion von ALPHAVILLES "Victory Of Love" ertnt, sollte klar sein, dass man keinen groen Hehl daraus macht sich bei den Klassikern zu bedienen. Das klingt jetzt nicht sonderlich eigenstndig, muss es aber auch nicht. Denn immerhin versteht es Nox, all diese Elemente zu einem groen, soliden Ganzen zusammenzufgen. Die drei spanischen Nummern bringen zustzlich noch etwas Abwechslung. Besonders "Rechazo De Suenos" und "Abismo" klingen origineller als die meisten anderen Songs, da hier mehr mit dem Rhythmus experimentiert wird. Auch die Sprache bringt dort einen kleinen Exotenbonus. Mir persnlich ist die Scheibe trotz allem eindeutig zu glatt produziert. Da halte ich mich lieber an die Klassiker. Aber fr diejenigen, welche nicht genug vom radiotauglichen Dster-Rock in modernem Gewand haben knnen, eignet sich "The Seeds Of Disdain" vermutlich sehr gut. Da gab es schon bedeutend schlechtere und vor allem langweiligere Verffentlichungen aus der Richtung.
   
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