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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PAGANIZER - Into The Catacombs
Band PAGANIZER
Albumtitel Into The Catacombs
Label/Vertrieb Cyclone Empire/ Soulfood
Homepage www.myspace.com/paganizerband
Verffentlichung 28.10.2011
Laufzeit 45:20 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 11 von 15 Punkten
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PAGANIZER spielen seit dreizehn Jahren klassischen Death Metal, daran hat sich auch auf ihrem mittlerweile achten Album "Into The Catacombs" nicht viel gendert. Im Vergleich zu den vorangegangenen Verffentlichungen profitiert die Scheibe allerdings von einem hervorragenden, sehr rockigen Sound. Nach langer Auszeit, ist Grndungsmitglied Jocke Ringdahl zurck am Schlagzeug und leistet richtig gute Arbeit. So knppelt er sich gekonnt durch erhabene Midtempo Songs und Nackenbrecher, die aus dem Grindcore kommen knnten und lsst dabei nichts anbrennen. Die Schweden erffnen mit "Total Lovecraftian Armageddon". Hier gibt es kein Intro, keinen berflssigen Schnickschnack und keine Keyboards, genau so muss das sein. Am ehesten denke ich an Bands wie ENTOMBED, denn PAGANIZER klingen trotz der druckvollen Produktion angenehm roh und dreckig; die Bezeichnung Death 'n Roll ist hier sehr naheliegend. Neben den schnelleren Nummern wie "Ragnark" oder "The Carrion Parlor" befinden sich auf der Scheibe ein paar wirklich nette Knopfnicker. "Frontier Cthulhu" ist so ein Kandidat. Einprgsame Riffs, eine melodische Leadgitarre und mchtig viel Groove sorgen fr eine fast schon epische Stimmung. Ein Song zum Durchatmen. Aber keine Angst, auf die nchsten Doublebass Attacken muss man nicht lange warten. Eines kann ich mit Gewissheit sagen, "Into The Catacombs" ist alles andere als Kindergeburtstag und rockt ordentlich. PAGANIZER ziehen ihr Ding konsequent durch und steigern sich von Album zu Album. Mir persnlich sind die Growls von Snger Rogga Johansson auf Dauer etwas zu eintnig, ansonsten lsst sich nicht viel kritisieren. Auch das dstere Cover-Artwork von Axel Hermann macht einiges her. Freunde von old school Death sind herzlich eingeladen, sich die Scheibe ins heimische CD-Regal zu stellen, denn unterm Strich handelt es sich hierbei auch im bertragenden Sinne um eine runde Sache.
   
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