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PAGANIZER spielen seit dreizehn Jahren klassischen Death Metal, daran hat sich auch auf ihrem mittlerweile achten Album "Into The Catacombs" nicht viel geändert. Im Vergleich zu den vorangegangenen Veröffentlichungen profitiert die Scheibe allerdings von einem hervorragenden, sehr rockigen Sound. Nach langer Auszeit, ist Gründungsmitglied Jocke Ringdahl zurück am Schlagzeug und leistet richtig gute Arbeit. So knüppelt er sich gekonnt durch erhabene Midtempo Songs und Nackenbrecher, die aus dem Grindcore kommen könnten und lässt dabei nichts anbrennen. Die Schweden eröffnen mit "Total Lovecraftian Armageddon". Hier gibt es kein Intro, keinen überflüssigen Schnickschnack und keine Keyboards, genau so muss das sein. Am ehesten denke ich an Bands wie ENTOMBED, denn PAGANIZER klingen trotz der druckvollen Produktion angenehm roh und dreckig; die Bezeichnung Death 'n Roll ist hier sehr naheliegend. Neben den schnelleren Nummern wie "Ragnarök" oder "The Carrion Parlor" befinden sich auf der Scheibe ein paar wirklich nette Knopfnicker. "Frontier Cthulhu" ist so ein Kandidat. Einprägsame Riffs, eine melodische Leadgitarre und mächtig viel Groove sorgen für eine fast schon epische Stimmung. Ein Song zum Durchatmen. Aber keine Angst, auf die nächsten Doublebass Attacken muss man nicht lange warten. Eines kann ich mit Gewissheit sagen, "Into The Catacombs" ist alles andere als Kindergeburtstag und rockt ordentlich. PAGANIZER ziehen ihr Ding konsequent durch und steigern sich von Album zu Album. Mir persönlich sind die Growls von Sänger Rogga Johansson auf Dauer etwas zu eintönig, ansonsten lässt sich nicht viel kritisieren. Auch das düstere Cover-Artwork von Axel Hermann macht einiges her. Freunde von old school Death sind herzlich eingeladen, sich die Scheibe ins heimische CD-Regal zu stellen, denn unterm Strich handelt es sich hierbei auch im übertragenden Sinne um eine runde Sache. |
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