Navigation
                
13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

REDEMPTION - This Mortal Coil
Band REDEMPTION
Albumtitel This Mortal Coil
Label/Vertrieb Inside Out / EMI
Homepage www.redemptionweb.com
Verffentlichung 23.09.2011
Laufzeit 71:54 Minuten
Autor Torsten Butz
Bewertung 14 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Mit ihrem fnften Album wollen es die Prog-Metaller wohl wissen. Neil Kernon, bekannt durch seine Arbeit mit Nevermore und Queensryche produzierte das Album und Travis Smith ist fr das Artwork verantwortlich. Dieser ist ebenfalls durch seine Arbeiten fr Nevermore bekannt und erst recht durch seine Artworks fr Opeth. Gute Voraussetzungen schon mal, doch das ntzt leider nichts, wenn die Musik wenig taugt. Das ist zum Glck hier nicht er Fall, denn Nick van Dyck hat mit seinen Mitstreitern, darunter niemand geringeres als der Fates Warning Snger Ray Alder, ein fantastisches Album gezaubert, welches mich sehr begeistert. Whrend so manche "groe" Bands Alben verffentlichen die einem ein fragendes Stirnrunzeln verschaffen und sich dabei inspirieren lassen aus allen Jahrhunderten der Musik- und Menschheitsgeschichte, da schaffen es Redemption ihr meiner Meinung nach strkstes Album auf die Welt loszulassen. Nachdem ich bereits durch den Opener "Path Of The Whirlwind" vom Hocker gefegt wurde, packte mich sogleich der Song "Blink Of An Eye" und hlt mich immer noch fest. Ein wundervolles Stck Musik, welches nicht mehr weichen will und immer wieder durchs Gehirn spukt. Der Song wird Gnsehaut erregend aufgebaut, bis Ray seine Gesangslinien ber die Instrumente verteilt. Herrlich, so wird Musik gemacht. Redemption steht es sehr gut zu Gesicht, dass sie hrter klingen, auch wenn der mgliche Hintergrund ein trauriger ist. Mastermind Nick erkrankte schwer und ich denke, dass man dieses Leiden, diese Dsternis der Platte anhrt und auch die Texte aus dieser Krankheit gewachsen sind, man siehe nur "Stronger Than Death". Doch nicht alle Songs tragen diese Hrte. "Let It Rain" ist so ein Song, der mit einem mitreiendem Gesang glnzt. ber die ganze Spielzeit von fast 72 Minuten, wei die Platte zu berzeugen, keine Lckenfller, keine berzogenen Keyboard-Ergsse oder endlose Soli, Musik von Musik-Liebhabern fr Musik-Liebhaber. Mit dieser Platte sind Redemption fr mich endgltig in den Olymp des Prog eingezogen.
Kleiner Tipp: Redemption sind Anfang Oktober auf Kurzbesuch.
   
<< vorheriges Review
V.A. - Prog Rocks
nchstes Review >>
NIGHTRAGE - Insidious


 Weitere Artikel mit/ber REDEMPTION:

Zufällige Reviews