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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THE FLOWER KINGS - Meet the Flower Kings
Band THE FLOWER KINGS
Albumtitel Meet the Flower Kings
Label/Vertrieb Inside Out Records
Homepage www.theflowerkings.com
Verffentlichung 03.11.2003
Laufzeit 152:55 Minuten
Autor Marek Schoppa
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Puuhh, was die Flower Kings mit ihrer aktuellen Doppel Live CD unters das gemeine Volk werfen, grenzt schon fast an Wahnsinn. Denn anders kann ich es mir nicht erklren, wenn eine Band ihren Gig mitschneiden lsst, bei dem ausschlielich die epischsten und lngsten Songs zum Besten gegeben werden. In Zahlen gesprochen, die sieben Stcke dauern zwischen elf und 32 Minuten! Die Platte ist also ausschlielich fr Prog Fetischisten gedacht. Wer die Band kennen lernen mchte, sollte sich auf jeden Fall mit einem ausgeglicheneren Studioalbum der Knige auseinandersetzen, ansonsten droht ein Overkill! Aufgenommen wurde das Ganze am zehnten Februar im Stadttheater der schwedischen Stadt Uppsala und dient eigentlich als Ergnzung zur gleichnamigen Doppel DVD. Der Sound ist daher makellos und vllig glattpoliert. Irgendwie kommt auch kaum Stimmung beim durchhren der Platte auf. Ab und zu hrt man zwischen den Songs ein wenig Applaus, aber fr eine Liveaufnahme ist alles definitiv zu sauber produziert. Die Songs an sich klingen fast wie von einer Studio CD. Schade eigentlich, denn gerade das gelegentliche Boxenrauschen, Kabelknacken o.. vermitteln erst die Gigatmosphre. Auch die Ansagen von Roine Stolt sind sehr sprlich.
Als Gastmusiker fungiert noch Pain of Salvation Mastermind Daniel Gildenlw, der gesanglich und instrumental bei den Songs mitmischt.
Die Playlist sieht folgendermaen aus: The truth will set you free; Garden of dreams part one / two; Humanizzimo; Circus Brimstone; Silent infreno; Stardust we are.
Fazit: Angesichts der Tatsache, dass schon zu dem Gig selbst nur ein ausgewhltes Publikum geladen wurde, ist die Platte nur wahren Fans vorbehalten. Allen anderen wrde der Zugang zu den Songs sehr schwer fallen, glaube ich. Die Qualitt der Musik an sich, ist natrlich erste Sahne, aber fr ein Livealbum nur Epen aufzunehmen ist, nicht im Sinne des Erfinders.
   
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