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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

WIRTZ - Akustik Voodoo
Band WIRTZ
Albumtitel Akustik Voodoo
Label/Vertrieb Wirtz Musik
Homepage www.wirtzmusik.de
Verffentlichung 26.09.2011
Laufzeit 46:52 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Mannomann! Daniel Wirtz ist wie ein franzsischer Luxuswein: Mit den Jahren wird er immer besser. Auf seinem nunmehr dritten Soloalbum schafft der ehemalige SUB7EVEN-Snger einmal mehr den Spagat zwischen einfach coolen, oft im 1990er-Jahre-Grungesound gehaltenen Rocknummern und inhaltlicher Tiefe, die den Texten von Thomas D (DIE FANTASTISCHEN VIER) verdchtig nahe kommt. Ehrliche Emotion wird hier frei von Selbstmitleid geboten, statt groen Slogans gibt's nchterne Ansagen, auf Effekthascherei wird zugunsten von unprtenziser Bodenstndigkeit verzichtet.
Auch wenn der Titel von "Akustik Voodoo" nicht ganz das hlt was er verspricht und das Album tatschlich weniger akustisch als regulr elektrisch instrumentiert daherkommt, hat Daniel ausgiebig die Mglichkeit, sich auch als Snger zu profilieren.

So weckt er frhlich-wehmtige Erinnerungen an ALICE IN CHAINS' Auftritt bei MTV Unplugged und gibt sich zugleich schwer zugnglich. Das liegt an der Sperrigkeit von Songs wie "Der Lange Weg" oder "Banalitt Der Dinge". Nein, Daniel Wirtz macht es nicht leicht. Weder sich selbst noch seinen Zuhrern. Abwechslung bieten z.B. das balladise "Strom Der Zeit" oder die Single "Hier", zu der's auch ein cooles Video gibt.

Einmal mehr erleben wir Daniel Wirtz in Theorie (Songwriting) und Praxis (Singen) an vorderster Front der Musikschaffenden dieses Landes. Ich rate dringend zum Erwerb von "Akustik Voodoo", und zwar auf einem der Konzerte von Wirtz' Clubtour im Herbst/Winter dieses Jahres. Wer sich das entgehen lsst, ist doof. Oder taub. Oder schon tot. Oder alles zusammen.
   
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