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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MACHINE HEAD - Unto The Locust
Band MACHINE HEAD
Albumtitel Unto The Locust
Label/Vertrieb Roadrunner Records / Warner
Homepage machinehead1.com
Alternative URL www.myspace.com/machinehead
Verffentlichung 23.09.2011
Laufzeit 48:52 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 15 von 15 Punkten
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"The Blackening" hat seine Zeit gebraucht, um bei mir vollends zu znden, gehrte ich bis dahin eher zu den Freunden des genialen Machine Head Debts. Die Gitarreneskapaden waren etwas, worauf ich in dieser Form nicht vorbereitet war.
Mittlerweile habe ich die Klasse des 2007er Werks komplett anerkennen mssen und Songs wie "Halo" mchte ich nie mehr missen.
Der Sprung zum neuen Album "Unto The Locust" ist, soviel vorweg, nicht so gro wie der von "Through The Ashes Of Empires" zu "The Blackening".
Die grobe Ausrichtung ist die gleiche geblieben wie zuletzt, nur agiert man mittlerweile nicht mehr ganz so ausladend. Das erffnende "I Am Hell (Sonata in C#)" ist mit knapp 8 1/2 Minuten das lngste der 7 Stcke und offeriert bereits beim ersten Durchlauf eine grandiose Vielseitigkeit. Sakraler Gesang als Intro, ein schwerer, schleppender bergang, ein Thrashriff zum Niederknien und ein Knaller von Refrain. Was fr ein Einstieg.
Das darauf folgende "Be Still And Know" beginnt mit einem geilen Duell der Gitarristen Demmel und Flynn und bleibt ebenfalls konstant auf einem groartigen Level. Der Titelsong ist ein, vor hitverdchtigen Riffs nur so berstendes Monster und "This Is The End" hat einen der geilsten Refrains der Machine Head Geschichte, der mich sogar ein wenig an Caliban erinnert. Klargesang und Gebrll thronen ber einem Blastbeat. Goil!
Auf "The Darkness Within" singt Flynn so melodisch wie nie und klingt dabei mitunter stark nach Peavy von Rage (tatschlich). Hochmelodisches Geschoss!
"Pearls For Swine" und "Who We Are" (inklusive Kinderchor) runden ein bis hier ohnehin perfektes Album ab.
Die Scheibe explodiert nur so vor fantastischen Riffs, gttlichen Soli (und ich kann mit Soli hchst selten etwas anfangen) und wahnsinnigen Ideen. Dass daraus in der Summe ein Mrder-Album voller Hits entstanden ist, verdanken wir letztlich den Songwritingfhigkeiten der Musiker. Oft genug stehen Bands vor dem Problem, sehr gute Ideen zu einem stimmigen Ganzen zusammen zu fgen. Rob Flynn und seinen Jungs scheint es hingegen im Blut zu liegen... und diese Gitarren...
Wer sich immer noch um die Nachfolge der "groen Bands" im Metal sorgt, darf Machine Head sptestens jetzt ohne wenn und aber zu den klaren Thronfolgern zhlen; wenn sie nicht sogar die oberste Spitze sind. Fantastisch!
   
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