Navigation
                
19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

GIRLSCHOOL - Hit And Run (Revisited)
Band GIRLSCHOOL
Albumtitel Hit And Run (Revisited)
Label/Vertrieb Wacken Records/UDR/Soulfood
Homepage www.girlschool.co.uk
Verffentlichung 23.09.2011
Laufzeit 40:06 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 13 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Dass der NWOBHM eine Reunion erlebt, wissen wir sptestens seit dem durchschlagenden Erfolg von Roxxcalibur. Eine der Institutionen Britanniens waren und sind GIRLSCHOOL. Die vier Damen bekamen in den letzten Jahren wieder vermehrt Aufmerksamkeit, denn sie sind ohne Zweifel zu der Riege der wirklich erfolgreichen Bands zu zhlen, die diesen Musikstil bekannt gemacht haben. Zum 30-jhrigen Jubilum ihres Meisterwerks "Hit And Run" hat man sich im Lager der Mdels aufgemacht, um die Songs in neuem Gewand zu prsentieren und gleichzeitig einen angemessenen Sound hinzubekommen. Ich denke, beides ist gelungen. Natrlich bin ich auch irgendwo Purist und sage, dass ich eigentlich keine Neueinspielungen brauche, auf der anderen Seite, wenn man die Songs nicht verhunzt, warum nicht? Der Sound ist weiterhin dezent gehalten, nicht fett oder berproduziert, sondern so, wie es eine britische Verffentlichung der damaligen Zeit verdient hat. ber das Songmaterial brauchen wir nicht zu diskutieren. Ein Hit jagt den anderen und wir finden viele Standarts jeder GIRLSCHOOL-Show auf diesem Album. Neben den bekannten Nummern "C'mon Let's Go" oder dem Titelsong fetzen "I'm Your Victim" oder "Watch Your Step" mchtig rein. Die Coverversion "Tush", im Original von den Texanern ZZ Top, zerlegt immer noch jede Party und bietet ein wahrlich wstes Gitarrensolo. Mit persnlich haben aber auch schon immer die getragenen Nummern gefallen, wie "Following The Crowd" oder "Back To Start". Als Schmankerl gibt es "Demolition Boy" und eine zweite Version von "Hit And Run", bei der unser Dsseldorfer Goldkehlchen Doro Pesch die Britinnen untersttzt.
Wer dieses Album noch nicht sein eigen nennt, der sollte sptestens jetzt zugreifen, denn bessere Hardrockunterhaltung hat es zu Beginn der 80er nicht oft gegeben. Ach noch was: Die Damen sehen fr ihr Alter immer noch verdammt gut aus. Auch das muss gesagt werden!
   
<< vorheriges Review
CHRIS SPEDDING - Pearls
nchstes Review >>
ELDRITCH - Gaia`s Legacy


 Weitere Artikel mit/ber GIRLSCHOOL:

Zufällige Reviews