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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PAGAN RITES - Preachers From Hell
Band PAGAN RITES
Albumtitel Preachers From Hell
Label/Vertrieb Unexploded Records
Homepage www.myspace.com/paganrites
Verffentlichung 26.08.2011
Laufzeit 19:58 Minuten
Autor Carsten Nienaber
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Da ist das Ding! Nachdem ich mich seit Wochen durch einen riesigen Berg modernen Mist und jede Menge unglaublich truen und extremen evil Bullshit hren musste, zeigen Pagan Rites, dass es doch noch geht. Mit ihrem Mini-Album "Preachers From Hell" holen sie die frhen Tage des Thrash und des Black Metal zurck. Rotzig, dreckig und ohne jeden Firlefanz rumpeln die fnf Songs im schnen achtziger Jahre Sound aus den Boxen. Schn eingefangen hat das, mit seinem Mastering, Andy LaRocque, welcher den meisten durch seine Zusammenarbeit mit Altmeister King Diamond ein Begriff sein sollte. Keine Verffentlichung mit hohem musikalischem Anspruch, aber voller roher Energie. Die Scheibe erinnert an die Zeit, wo man sehnschtig auf die Nachfolger von "Endless Pain" oder "Welcome To Hell" wartete. Die meisten Sachen hatten zu diesem Zeitpunkt einfach zu wenig Energie, um mit den neuen Helden Venom, Sodom und Kreator mithalten zu knnen. Natrlich ist das, was der schwedische Vierer hier aus der Kiste holt, vllig berholt und ganz simpel gemacht, aber in seiner Schlichtheit schon wieder einzigartig fr das hier und jetzt. Das Schlagzeug ist poltrig, das Riffing wohlwollend als oldschool zu bezeichnen und die Stimme, ohne groe Varianten, runter gebellt. In ein Wort gefasst: GROARTIG. Erstaunlich ist es, dass ausgerechnet Pagan Rites mit ihrer eher unbedeutenden, gut zwanzigjhrigen Bandgeschichte, so ein Ding raus hauen. Und das ausgerechnet mit ihrem, auf dem Papier, schwchsten Line-Up. Wer sich natrlich bei einer Tasse Wurzeltee ber einmalige schne Melodienbgen und fantastische Kompositionen unterhalten mchte, wartet mal schn auf die neue Opeth oder Dream Theater. Die anderen kommen bitte mit mir zum Bier trinken und Headbangen.
   
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