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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ANATHEMA - Falling Deeper
Band ANATHEMA
Albumtitel Falling Deeper
Label/Vertrieb KScope / Edel
Homepage www.anathema.ws/
Verffentlichung 05.09.2011
Laufzeit 40:00 Minuten
Autor Alexander Meyer
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Anathema ist vielleicht die Band, die in ihrer Geschichte die grte Entwicklung berhaupt genommen hat. An den brachialen Dstersound der Anfangstage erinnert heutzutage rein gar nichts mehr. Aus einem Haufen Metalheads ist ein Konklomerat ernstzunehmender Knstler geworden, die immer neue Ausdrucksformen fr sich entdecken. "Falling Deeper" schlgt in die gleiche Kerbe wie das letzte Studioalbum "We`re Here Because We`re Here" und prsentiert, wie schon das 2008er Werk "Hindsight", alte Anathema-Stcke im orchestralen Gewand. Diesmal hat man sogar noch weiter hinten im Backkatalog geblttert und ist dort auf alte Perlen wie "Crestfallen", "Kingdom" und "We The Gods" gestoen. Die neuen Versionen haben allerdings mit den alten kaum noch etwas gemein und sind grtenteils nicht wiederzuerkennen. Dies ist nicht nur der Tatsache geschuldet, dass Schlagzeug und E-Gitarre fast gnzlich durch Piano und Streicher ersetzt wurden, sondern dass zudem der Groteil der Vocals nicht von Vincent Cavanagh, sondern von Lee Douglas und bei "Everwake" sogar von der umtriebigen Anneke van Giersbergen (ex-The Gathering) bernommen wurden. Ich mag zwar auch weiblichen Gesang sehr, gerade wenn er so lieblich daherkommt wie in diesem Falle, aber Vincents unvergleichliche Stimme prgt Anathema nunmal ganz stark und ich vermisse sie ganz einfach an der ein oder anderen Stelle. Folgerichtig ist "Sunset Of Age", bei dem er singt, mein Lieblingstrack des Albums. Sein Bruder Daniel hlt das Familienbanner duch sein charakteristisches Gitarrenspiel und die gelungenen Arrangements jedoch tapfer nach oben. Untersttzt hat ihn dabei Dave Stewart, der schon bei "We`re Here..." fr die Orchestrierung verantwortlich war, an welches "Falling Deeper" fr mich jedoch nicht heranreicht. Und "Hindsight" hat mir ebenfalls etwas besser gefallen. Als gelungenes Intermezzo bis zum nchsten Studioalbum kann man dieses Werk allerdings durchaus bezeichnen.
   
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