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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DREAM THEATER - A Dramatic Turn Of Events
Band DREAM THEATER
Albumtitel A Dramatic Turn Of Events
Label/Vertrieb Roadrunner Records / Warner
Homepage www.dreamtheater.net/
Verffentlichung 09.09.2011
Laufzeit 77:00 Minuten
Autor Alexander Meyer
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Einen passenderen Titel als "A Dramatic Turn Of Events" htten Dream Theater fr ihr neues Album kaum whlen knnen. Nach dem dramatischen Abgang von Mike Portnoy fragte sich jeder, wie die New Yorker ohne ihren Bandleader klingen wrden. Obwohl ich Mike sowohl als Drummer als auch Songwriter sehr schtze, muss ich sagen, dass sein Ausscheiden dem Traumtheater gut getan hat. Zunchst einmal ist sein Nachfolger Mike Mangini ein gleichwertiger Ersatz, der sich hervorragend in den Gesamtsound einfgt, ohne sich allerdings in den Vordergrund zu drngen, wie es sein Vorgnger gerne gemacht hat. John Petrucci ist nun alleiniger Hauptsongwriter und Produzent und erledigt beide Jobs mit Bravour.

Frei vom Portnoyschen Modernisierungszwang klingen Dream Theater wieder wie frher, wobei ich damit nicht ganz frher, sprich "Images And Words" und "Awake" meine, die auch weiterhin unerreichte Meilensteine in der Bandhistorie bleiben. Vielmehr wrde ich "A Dramatic Turn Of Events" als gelungene Mischung aus "Falling Into Infinity" und "Six Degress Of Inner Turbulence" bezeichnen. Unter den neun Kompositionen befinden sich typische Traumtheaterhymnen wie der Opener, Gnsehauthalbballaden wie "This Is The Life" und natrlich ein paar epische Longtracks wie "Outcry" und "Breaking All Illusions", ber deren Vorzge ich an dieser Stelle seitenlang schwadronieren knnte. Das erspare ich mir und euch allerdings, denn wo DT drausteht ist anno 2011 auch wieder 100 Prozent DT drin und die magischen Zutaten kennt doch jeder:

Jordans orchestrale Arrangements sind opulent wie eh und je. Johns Riffs sind so heavy wie zuletzt ("Bridges In The Sky"), seine Licks klingen jedoch wieder harmonischer und seine Soli hat er fr meinen Geschmack besser ausgearbeitet als zuletzt, da sie melodischer und nicht mehr so improvisiert rberkommen ("On The Backs Of Angels"). Der grte Gewinner in der neuen Konstellation ist allerdings James LaBrie, der nicht mehr dem enormen Druck unter der gide von Mr Portnoy ausgesetzt ist und hier seine beste Gesangsleistung seit langem abliefert. John Myung erledigt seinen Job wie immer souvern im Hintergrund und bildet mit Mike Mangini eine starke Backline. Ich freue mich schon darauf die neuen alten Dream Theater, mit den neuen Songs live zu erleben!
   
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