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27. Juni 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

VADER - Welcome To The Morbid Reich
Band VADER
Albumtitel Welcome To The Morbid Reich
Label/Vertrieb Nuclear Blast / Warner
Homepage www.vader-deathmetal.de
Alternative URL www.myspace.com/vader
Verffentlichung 12.08.2011
Laufzeit 37:38 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 13 von 15 Punkten
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"Welcome To The Morbid Reich", alleine der Titel weckte in mir unangenehme Assoziationen, hie doch das erste Vader Demo ebenfalls "Morbid Reich". Ich bin aber alles andere als ein Old School-Fan und auch das Debt der Polen, "The Ultimate Incantation" ist nicht in meinen Alltime Faves vertreten.
Nun ist der Titel des achten Studioalbums zwar sicherlich eine kleine Reminiszenz an die eigenen Anfangstage, doch altbacken gibt man sich heuer dennoch nicht. Nach dem erhabenen Intro gibt es sofort gepflegt einen auf die Mtze und sptestens wenn Frontmann, und einzig verbliebenes Grndungsmitglied Piotr "Peter" Wiwczarek seine Stimme erhebt ist wieder alles im Lot.
Es muss einfach mal gesagt werden: Der Mann hat eine der prgnantesten und coolsten Stimmen im Death Metal und allein diese wertet einen Vader-Song von vornherein schon mal auf.
Wie aber hrt sich "Welcome To The Morbid Reich" denn nun an? Im Grunde genommen macht General Wiwczarek alles wie immer und doch klingt die Chose erstaunlicherweise verdammt frisch. Vader sind nach wie vor eine "angenehme" Ausnahme im Brutalosektor. Man gibt sich nicht so stumpf wie der (Gore-) Underground, nicht so simpel wie z.B. Amon Amarth, aber auch nicht brutal auf Teufel komm raus. Beweisen muss man der Konkurrenz auch nichts mehr, und so muss man auch nicht um sein Leben frickeln. Vader schreiben nach wie vor ganz einfach verdammt gute Death Metal Songs. Melodische Leads und Soli duellieren sich mit derben Blasts und Hackeparts.
Hin und wieder bedient man sich im eigenen Fundus, so erinnert "Only Hell Knows" z.B. ein wenig an "Black To The Blind", doch das ist vllig legitim (zumal der Song knallt wie Hlle!) und soll keine richtige Kritik darstellen.
"I Am Who Feasts Upon Your Soul" fngt majesttisch-dster an und wird dann zur kleinen Hymne. Schneller als in "Decapitated Saints" musste Peter wohl noch nie singen und "Black Velvet And Skulls Of Steel" walzt als Rausschmeier deine berreste platt.
So ziemlich jeder Song auf der Scheibe hat einen hohen Wiedererkennungswert, ohne dass man auch nur im Geringsten von einer Hitplatte, geschweige denn Ausverkauf reden knnte.
Vader sind und bleiben eine Institution!
   
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