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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

WOLFPAKK - Wolfpakk
Band WOLFPAKK
Albumtitel Wolfpakk
Label/Vertrieb AFM Records
Homepage www.wolfpakk.net
Verffentlichung 26.08.2011
Laufzeit 52:24 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 9 von 15 Punkten
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An wie vielen Projekten Mad Max-Snger Michael Voss als Musiker oder Produzent beteiligt ist, lsst sich kaum noch zhlen. Es ist verwunderlich, dass der Tausendsassa seine Termine selbst noch geregelt bekommt. Aber, und das muss um der Gerechtigkeit willen gesagt werden: was er macht, ist meistens richtig gut. Zusammen mit Crystal Ball-Goldkehlchen Mark Sweeney entstand WOLFPAKK, die musikalisch recht hart ausgerichtet sind, betrachtet man die Wurzeln der beiden. Das Ganze geht doch schon in Richtung Metal, wenn bei dem starken "Dark Horizons" Double Bass Drums, die treibende Kraft sind. Es gibt zum Teil richtig auf die schwermetallischen Ohren, beispielsweise mit "Slam Down The Hammer" oder "Sirens". Es geht es aber auch schon fast episch erhaben, im Stile von Manowar, bei "Let Me Die". Sweeney beherrscht stimmlich auch den Metalbereich, wobei er mir bei seinen ausdrucksstarken Rocksongs auf den Soloscheiben noch besser gefallen hat. Ich will auch gar nicht alle aufzhlen, die dem Duo bei dieser Scheibe helfend zur Seite standen und stellvertretend nur Tony Martin (ex-Black Sabbath) und Ripper Owens erwhnen. Warum dieses Staraufgebot, das man letztendlich doch nicht auf eine Bhne bekommt, notwendig ist, bleibt dahin gestellt. Die weiteren Songs des Albums sind durchweg hrenswert; man merkt halt, dass Voss und Sweeney komponieren knnen. Die letzte Nummer "Wolfony" ist mir dann allerdings doch zu nah bei unseren Helden von Powerwolf angesiedelt, die dieses Genre einfach viel besser und glaubwrdiger besetzen. Das war nicht wirklich ntig. Am Ende steht die Erkenntnis, dass das melodische Duo eine wirklich ordentliche Scheibe abgeliefert hat, wobei ihr meine Meinung zu Projekten dieser Art mittlerweile kennen solltet.
   
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