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Aus dem Heimatland des Doom bzw. Heavy Metal machen die Briten Serpent Venom ihre Aufwartung und zeigen schon mit ihrem Debüt, dass sie durchaus Ambitionen haben die Lücke zu füllen, die ihre scheidenden Landsleute von Cathedral hinterlassen. Die sieben überlangen Magmaströme auf "Carnal Altar" walzen sich unaufhaltsam durch deine Gehörgänge und nehmen nur sehr selten Tempo auf, wie beispielweise am Schluss von "Four Walls Of Solitude". Dadurch kommt trotz des geilen Riffings und des guten Gesangs während der knappen Stunde Spielzeit schonmal ein klein wenig Langeweile auf, was Doompuristen aber nicht wirklich stören dürfte. Die (schlangen-)beschwörenden Vocals von Sänger Gaz Ricketts müssten jedenfalls jeden Wino-Fan zum Weinen bringen und da auch der Gesamtsound von SV an Saint Vitus bzw. The Obsessed angelehnt ist, werden Anhänger dieser Bands ihre helle Freude oder vielleicht eher ihre dunkele Schwermut an "Carnal Alter" haben. Anspieltipp: "Under The Compass" und "The Outsider". |
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