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23. August 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

XASTHUR - Portal Of Sorrow
Band XASTHUR
Albumtitel Portal Of Sorrow
Label/Vertrieb Disharmonic Variations/Viva Hate Records
Homepage http://xasthur.mercurous.net/
Verffentlichung 26.06.2011
Laufzeit 57:59 Minuten
Autor Andreas W. K.
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Scott Conner alias Malefic spaltet seit jeher die Black Metal Gemeinde. Fr die einen ist der eine unantastbare Kultfigur mit gottgleichem musikalischem Talent und fr die anderen ein nervttender, profilneurotischer Nichtsknner. Meiner Meinung ist er weder das eine noch das andere. Unter seinen sage und schreibe 25 Verffentlichungen befindet sich so manche Perle wie "Defective Epitaph" oder auch "Subliminal Genocide", aber eben auch einiges an Mittelma und vertontem Durchfall. Wenn Malefic aber eins beherrscht, dann ist es das Erzeugen von wohligen Stimmungslagen wie Verzweiflung, Trauer, Entfremdung, Trostlosigkeit und Hoffnungslosigkeit, wobei er bei allen Qualittsschwankungen nie in die Heulsusen-Emo Schiene abdriftet. Was das angeht, sind XASTHUR einzigartig. Ein Wiedererkennungmerkmal von XASTHUR ist die stets dumpfe und verwaschene Produktion, was den Songs einen etwas entrckten Charakter verleiht. Das ist auch auf dem aktuellen Album "Portal Of Sorrow" nicht anders. Auffllig ist zunchst, dass Malefic es dieses Mal eher ruhig angehen lsst. Hier dominiert doomiger Black Metal kombiniert mit atmosphrischen Soundscapes, die auch dieses Mal ihre Wirkung nicht verfehlen. XASTHUR bieten auch mit "Portal Of Sorrow" keinen Easy Listening Stoff, der sich mal so eben nebenbei konsumieren lsst. Das Material ist mitunter sperrig und dissonant, manches passt beim ersten Hren absolut nicht zusammen. Oft haben die Songs eher Soundtrackcharakter, in denen zufllig mal Gitarren und Gesang auftauchen. Jedermanns Ding ist das sicherlich weniger und leicht zugnglich schon garnicht. Entweder man liebt diese Band oder man hasst sie. Dazwischen gibt es scheinbar nichts.
"Portal Of Sorrow" markiert brigens das Ende von XASTHUR und man kann mit Recht sagen, dass dieses Album Scott Conner einen wrdigen Abgang beschert.
   
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