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Von der grünen Insel erreichte mich jüngst eine Demo-CD, die nach dem ersten Anspielen bald schon zur festen Größe in meinem CD Player wurde. Die Sprache ist von den fünf Iren, die sich ganz dem irischen Folk bzw. dem Celtic Metal verschrieben, und sich nun mit ihrer Band Celtachor an die zweite Eigenproduktion gewagt haben. Die Jungs setzen ihren Schwerpunkt auf die irische Mythologie und geben dieser Sagenwelt, mit einem gekonnten Mix aus Pagan-, Black- und Doom Metal, einen besonderen Ausdruck. Auf dieser CD existiert zwar noch kein hoch geschliffener Studioklang, der der Scheibe auch eine Menge an Charme stehlen würde, aber Sänger Stephen Roche und seine Band überzeugen mit musikalischen Feinheiten. Hart, rau, aber genau so einfühlsam verspielt sind die sieben Songs, die sehr wahrscheinlich nicht nur mich in den Bann ziehen werden. Dabei wurde weder vergessen der Scheibe einen richtigen mitreißenden Charakter zu verleihen, noch versäumt die altertümlichen Instrumente genau an den passenden Stellen gekonnt und bedacht einzusetzen. Doch wer nur wieder langweiliges Gefiedel und anhaltende Flötenmelodien erwartet, liegt bei Celtachor mit dieser Annahme völlig falsch. Bei den Iren überwiegen die harten Gitarrenakkorde, das donnernde Schlagzeug und das raue Gekeife des Bandleaders. Man sollte sich den Namen dieser Band als Pagan-Liebhaber also unbedingt merken. Und vor allem hoffen, dass auch ein Plattenvertrag den Musikern nicht den harten Wind aus den Segeln nehmen wird. Wer sich nun selbst ein Bild machen will, sollte das Angebot des kostenlosen Downloads nutzen und auf der Myspace-Seite der Band vorbeischauen. Die musikalische Reise in die irische Sagenwelt lohnt sich! |
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